Hast du dich schon mal mutig einer Herausforderung gestellt, die du für fast unschaffbar gehalten hast – und sie dann gemeistert? Oder trotz vieler Bedenken von dir selbst und anderen eine große Entscheidung getroffen, ohne zu wissen, WIE der Weg geht – einfach, weil dein Herz dich dahin zog? Oder etwas – trotz „Bammel“ – durchgezogen, indem du dir selbst Mut zugesprochen hast? Genau das ist Selbstwirksamkeit!
Sie beschreibt das tiefe innere Vertrauen, dass wir etwas bewirken können, dass unsere Entscheidungen und unser Handeln Einfluss haben – auf unser Leben, unsere Energie, unsere Zufriedenheit.
Selbstwirksamkeit ist kein Talent, das man hat oder nicht hat. Sie ist eine Fähigkeit und eine innere Haltung, die wir entwickeln und trainieren können! Einige Impulse dazu bekommst du im folgenden.
Warum ist Selbstwirksamkeit so wichtig?
Viele engagierte und feinfühlige Menschen haben den Wunsch, einen Unterschied zu machen – und fühlen sich doch oft ohnmächtig in der lauten, stressigen Welt.
Wenn wir uns ausgeliefert fühlen, resignieren und erstarren wir. Ein tiefgreifendes Gefühl von Hilflosigkeit gilt sogar als charakteristisches emotionales Muster bei Depressionen!
Wenn du hingegen an deine eigene prinzipielle Gestaltungskraft glaubst, wirst du dich zuversichtlicher fühlen und leichter ins Handeln kommen.
Nur: Wie geht das? Wir haben ja nur einen begrenzten Wirkungskreis. Und unsere Welt gibt derzeit viel Anlass, sich überwältigt von Sorgen und Zweifeln zu fühlen!
Selbstwirksamkeit benötigt also eine gewisse „Übung“ – und eine innere Haltung, die uns auch inmitten von Chaos und äußerer Unsicherheit die innere Sicherheit und Zuversicht gibt: „Ich kann für mich sorgen. Ich kann Einfluss auf mein Erleben nehmen. Ich kann Herausforderungen meistern. Ich kann mein Leben gestalten.“
Selbstwirksamkeit ist also nicht nur zu recht ein wichtiger Pfeiler der Resilienz, sondern sogar eine Voraussetzung für ein glückliches und (sinn-)erfülltes Leben, in dem wir bewusst entscheiden, wohin unsere Energie fließt und wo wir überhaupt hin wollen.
Fünf Schlüssel zu mehr Selbstwirksamkeit
Wie kannst du deine Selbstwirksamkeit stärken? Hier sind fünf Kernaspekte, die du in deinen Alltag integrieren kannst:
Häufig sind wir uns gar nicht bewusst, wie viele Herausforderungen wir bereits gemeistert haben. Unser Gehirn neigt dazu, sich eher an Misserfolge zu erinnern („negativity bias“). Doch du kannst das ändern!
💡 Lernimpuls: Schreibe dir jeden Abend eine Sache auf, die du an diesem Tag gut gemacht hast – egal wie klein. So trainierst du dein Gehirn darauf, den Blick für deine eigenen Stärken zu schärfen.
Tipp: Wenn Du weitere Inspirationen suchst, wie du Dein inneres Erleben auf Resilienz ausrichtest: Der Neuropsychologe Rick Hanson gibt in seinen Büchern wie „Das Gehirn eines Buddha“ wunderbare Anregungen!
2. Selbstfürsorge: Deine Energie schützen & regenerieren
Ohne Energie keine Selbstwirksamkeit! Denn wenn du dich ständig ausgelaugt fühlst, fehlt dir die Kraft, aktiv zu werden und dein Leben zu gestalten.
Deshalb ist bewusstes Energiemanagement entscheidend.
Nutze folgende Check-In-Fragen für mehr Selbstfürsorge:
✅ Was BRAUCHE ich gerade – emotional oder körperlich? (Bedürfnis erkennen) ✅ Was könnte mir JETZT gut tun? (Lösungsidee formulieren) ✅ Welche kleine Handlung kann ich SELBST jetzt für mich tun? (Daher heisst es „Selbstfürsorge“. Das bedeutet aber nicht, dass wir alles mit uns selbst ausmachen sollten. „Selbst aktiv werden“ kann auch heissen, eine gute Freundin anzurufen, weil du weisst, dass es dir gut tun wird, ihre Stimme zu hören!)
💡 Lernimpuls: Manchmal reicht es, einmal tief durchzuatmen oder bewusst eine Pause einzulegen. Das mag banal klingen – doch in diesen Momenten zeigst du dir selbst: „Ich sorge für mich.“ Und das stärkt dein Vertrauen in dich selbst und deine Fähigkeit, für dich gut zu sorgen.
3. Selbstmitgefühl: Hindernisse und eigene Fehler als Teil des Weges akzeptieren
Selbstwirksamkeit heißt nicht, dass immer alles klappt. Im Gegenteil! Wir brauchen oft einen langen Atem, um unsere Herzensziele zu erreichen. Entscheidend ist, nicht aufzugeben, wenn es schwierig wird und auch bei Rückschlägen oder gar Scheitern weiter an uns selbst zu glauben.
Erinnere dich: 🌱 Fehler sind keine Zeichen von Schwäche oder gar Versagen – sie sind wichtige Lernschritte. 🌱 Hindernisse und Rückschläge sind nicht das Ende – sondern Teil des Weges. 🌱 Du bist nicht allein – wir alle kämpfen mit Unsicherheiten. Von außen sieht man das nur meist nicht! 😉
💡 Lernimpuls: Sprich mit dir selbst so, wie du mit einer guten Freundin oder einem kleinen Kind, das durcheinander ist, sprechen würdest. Nicht voll ätzender Kritik – sondernwohlwollend und empathisch. Leg dabei gerne eine Hand auf dein Herz oder umarme dich selbst. Klingt komisch, tut aber gut!
4. Selbstwert: Deine eigenen Erfolgs- & Werte-Standards setzen
Unser Gefühl und Verständnis von „Erfolg“ kommt oft rein von außen: Wir erreichen etwas, was viele andere (angeblich) auch wollen. Und / oder wir erfahren durch Lob von anderen, dass wir etwas gut gemacht haben. Schade nur, dass wir damit doppelt abhängig von externen Faktoren und anderen Menschen sind, auf die wir oft nur begrenzten Einfluss haben. Klar, wir können uns anstrengen, um gängige Kriterien von Erfolg oder ein Lob zu „erringen“. Aber wir sind dann innerlich nicht frei und äußere Kritik oder Mangel an Erfolg prägt letztlich sogar unser Selbstwert-Gefühl!
👉 Setze deine eigenen Kriterien für Erfolg!
Was bedeutet für dich persönlich „Erfolg“? Wo soll es hinführen? Wie sich anfühlen?
Erlebst du dieses Gefühl bei dem, was du derzeit tust schon?
Was ist jetzt ein lern-optimistisches Erfolgs-Ziel, das du dir selbst setzen willst? Woran merkst du, dass du es erreicht hast?
Wenn wir das für uns klar haben (bzw. immer wieder reflektieren), laufen wir nicht mehr jeder Möhre hinterher. Es schützt uns davor, irgendwann aufzuwachen und uns entsetzt zu fragen: Wie um alles in der Welt bin ich in DIESES Leben geraten, das ich nie wollte?!
Es befähigt uns auch dazu, „gegen den Wind zu segeln“ – Dinge zu tun, die entgegen der vorherrschenden Meinung oder Gewohnheit sind. Und langfristig unsere Herzensziele zu erreichen.
💡 Lernimpuls: Klarheit zu unseren eigenen Werten ist entscheidend – sie sind wie Leitsterne, die uns den Weg weisen, damit wir uns im offenen Meer der Möglichkeiten nicht verlieren. Wenn wir uns unserer Werte bewusst sind und uns selbst immer wieder reflektieren, ob wir sie auch wirklich leben, können wir besser damit umgehen, wenn andere Menschen einmal enttäuscht von uns sind oder uns kritisieren. Das kann unseren Selbstwert dann nicht erschüttern.
5. Selbstführung: Deine Intuition als Kompass nutzen
Intuition ist ein Aspekt, den du in klassischen Definitionen von Selbstwirksamkeit nicht findest – der aber aus meiner Sicht fundamental wichtig ist: Denn Selbstwirksamkeit ist auch gute Selbstführung.
Selbstführung bedeutet, deine innere Stimme wahrzunehmen und ihr zu vertrauen. 🌟
Denn es ist nicht nur wichtig, dass du ins Handeln kommst – sondern natürlich auch, dass dein Handeln in eine Richtung führt, die im Einklang mit deinen wirklichen Wünschen und Zielen ist. Und dafür brauchst du Kontakt zu deiner Intuition.
Deine Intuition zeigt dir, was für dich stimmig ist.
Achtsamkeit hilft dir, ihre Signale wahrzunehmen.
Selbstwirksamkeit bedeutet, diesen Impulsen zu vertrauen und entsprechend zu handeln.
Daher plädiere ich dafür, Intuition und Achtsamkeit als „Fundament der Resilienz“ zu betrachten!
💡 Lernimpuls: Lausche täglich immer wieder in dich hinein – wie reagiert dein Bauchgefühl und dein Herz auf eine bestimmte Situation? Sie zeigen dir, ob etwas für dich stimmig ist. Wenn du dir etwas Zeit und Ruhe dafür gönnst, wirst du auch immer klarer erkennen und spüren, was dein wahrer Weg ist.
Schmetterlinge „riechen“ eine Blüte und potenzielle Partner teils über Kilometer hinweg. Die Intuition hingegen zählt zu keinem bestimmten Sinnesorgan und kann sich auf verschiedenen Kanälen ausdrücken: als „geheimer Riecher“, innere Stimme, inneres Bild, Bauchgefühl, Emotion – oder umgangssprachlich auch als „siebter Sinn“!
Schritte zu mehr Selbstwirksamkeit
Erinnere dich im Alltag: Du wählst nicht nur in großen Momenten – du wählst jeden Tag:
Was und wem gibst du deine Aufmerksamkeit?
Welche kleinen Schritte kannst du heute tun, um deine Energie bewusst zu lenken?
Wie kannst du freundlicher und mitfühlender mit dir selbst umgehen?
Um bei dem Bild von Wahlen zu bleiben: Welchen Parteien in deinem inneren Parlament gibst du Macht? Klar, es ist wichtig, auch Bedenkenträger zu hören. Zweifel und Sorgen ernst zu nehmen. Und auch unsere inneren Schattenkinder zu integrieren.
Doch entscheiden sollten wir uns für und mit Vertrauen in unsere Gestaltungskraft. Für eine gute Gegenwart und eine gute Zukunft. Und diese Wahl findet jeden einzelnen Tag statt!
👉 Wie siehst du das mit der Selbstwirksamkeit? Ist sie nur ein abstraktes Ideal oder eine innere Haltung, die dich in deinem Leben wirklich trägt und voranbringt?
Schreibe mir gerne in den Kommentaren, was Selbstwirksamkeit für dich bedeutet!
Mit Resilienz ist innere Widerstandskraft gemeint – es geht also um die Fähigkeit, herausfordernde Erfahrungen erfolgreich zu verarbeiten, zu meistern und sogar daran zu wachsen. Das Wort Resilienz leitet sich ab vom Lateinischen „resilire“ – zurückspringen, abprallen.
Die Metapher der Lotusblume zeigt perfekt, worum es geht: Der Lotus wächst durch dicken Schlamm am Grunde eines Sees oder Teichs dem Licht entgegen. An den wunderschönen Blüten, die sich schließlich entfalten, perlen Schmutz und Nässe einfach ab. In der buddhistischen Tradition sagt man sogar: Ohne Schlamm kein Lotus („No mud, no lotus“).
Lässt sich das auch auf unsere seelische Widerstandfähigkeit übertragen? Ja – und wie das geht, erfährst du in diesem Beitrag.
Ist Resilienz angeboren oder erlernbar? Das sagt die Forschung
Was die emotionale, seelische oder mentale Widerstandsfähigkeit angeht, die der Begriff „Resilienz“ bezeichnet, war früher die vorherrschende Meinung, dass diese angeboren oder sehr früh erworben ist. Als Resilienz-fördernde Faktoren gelten etwa ein ausgeglichener Charakter oder sichere Bindungserfahrungen in der Kindheit.
Doch heute weiß man, dass Resilienz auch erlernbar und trainierbar ist! Natürlich sind Erfahrungen von Urvertrauen in der Kindheit hilfreich und wirken als Schutzfaktor vor psychischen Erkrankungen wie Depression oder postraumatischen Belastungsstörungen, wenn ein Mensch später im Leben etwas Schwieriges erlebt. Doch die Forschung hat festgestellt, dass manche Menschen gerade durch das Erleben schwieriger Situationen langfristig Resilienz entwickeln. Anders ausgedrückt: Wir haben die Chance, gerade auch durch schwierige Erfahrungen als Menschen zu wachsen und zu reifen.
Die Natur kann uns Vorbild sein: Ein Baum hat direkt auf einem Fels in diesem See in Schottland Halt genug gefunden, um zu wurzeln.
Gottseidank braucht es dazu nicht unbedingt ein Trauma. Wir können auch an Alltagsherausforderungen wie Stress im Beruf, gesundheitlichen Probleme oder Partnerschaftskrisen wachsen und mehr Resilienz entwickeln! Gerade im beruflichen Kontext wird immer mehr dazu geforscht, wie in Organisationen Resilienz gefördert werden kann.
Auch individuell können wir viel dafür tun! Im Folgenden findest du einige Impulse, die dir helfen können, deine Resilienz zu fördern und zu stärken.
Optimismus – in Krisen die Haltung pflegen: „Es wird wieder besser und sogar gut werden!“
Akzeptanz – den eigenen Einflussbereich erkennen und loslassen, was nicht darin liegt
Zukunftsorientierung – statt in der Vergangenheit festzuhängen
Lösungsorientierung – die „Problemtrance“ überwinden und den Blick für Lösungen öffnen
Selbstwirksamkeit – Selbstvertrauen, -fürsorge und -mitgefühl und -führung kultivieren (dazu hier eigener Blogbeitrag). Es gehört nicht zum offiziellen Resilienz-Begriff, aber für mein Empfinden steckt hier auch die Fähigkeit, seine Intuition wahrzunehmen und ihr zu vertrauen. Denn es ist unsere Stimme, die uns signalisiert, was für uns stimmig, authentisch, gesund und erfüllend ist. Ich plädiere dafür, Intuition und Achtsamkeit als „Fundament der Resilienz“ zu betrachten!
Selbstverantwortung – raus aus der Opferrolle: Wir sind die HeldInnen unserer Lebensreise
Gemeinschaft – gute Beziehungen halten und stärken uns, wenn es uns nicht gut geht
Die sieben Säulen der Resilienz: Gemeinschaft, Optimismus, Selbstwirksamkeit, Akzeptanz, Selbstverantwortung, Lösungsorientierung und Zukunftsorientierung. Soweit die klassische Definition der inneren Haltungen, die die seelische Widerstandsfähigkeit fördern. Meines Erachtens sollte das Bild um ein Fundament aus den Fähigkeiten Achtsamkeit und Intuition erweitert werden. (Grafik erstellt mit Canva)
Ich werfe im Folgenden einen praktischen Blick auf einige dieser Aspekte, besonders für den Kontext der Arbeit:
Gemeinschaft pflegen
Wir sind zutiefst soziale Wesen. Wir reagieren und interagieren immer miteinander, mit und ohne Worte -Spiegelneuronen sei Dank. Wir schwingen uns – meist völlig unbewusst – aufeinander ein, im Guten wie im Schlechten. Denn das Gefühl sozialer Zugehörigkeit vermittelt uns Sicherheit. Beziehungen sind zugleich oft eine große Quelle von Stress – wenn nämlich Konflikte oder Konkurrenzdenken den Teamzusammenhalt stören. Es ist daher wichtig, auch bei der Arbeit möglichst positive Beziehungen zu pflegen. Respekt und der Fokus auf Kooperation sind die Basis dafür, gemeinsam Herausforderungen zu meistern.
Stress abbauen – etwa durch Bewegung und Pausen
Bewusste und regelmäßige Pausen sind essentiell, um nicht in „Energielöcher“ zu geraten. Viele von uns vernachlässigen das und versuchen, acht bis neun Stunden am Tag durchzupowern. Das laugt jedoch aus und mindert auch die Leistungsfähigkeit – vom Burnout-Risiko mal ganz zu schweigen. Es gehört zu den großen Herausforderungen der gesunden Selbstführung in der modernen Arbeitswelt, dem Druck von außen und den eigenen Antreibern zu widerstehen, die verlangen, dass wir erst dann aufhören, wenn alles erledigt ist. Denn das wird es nie sein. Die Kunst der Resilienz am Arbeitsplatz hängt eng mit der Fähigkeit zusammen, gesunde Grenzen zu setzen. Und aktive Selbstfürsorge als wichtigen Teil unserer Arbeitsaufgabe zu sehen – damit wir langfristig gesund und leistungsstark bleiben.
Ja, es kostet durchaus Energie, diese Grenze gegenüber sich selbst und anderen zu ziehen und Pausen zu machen. Aber es ist unverzichtbar, um die Dauerstressschleifen zu durchbrechen und uns die Möglichkeit zur Regeneration zu geben. Während der Arbeit ist mindestens eine Bewegungspause – etwa ein Mittagspausenspaziergang – sinnvoll. Alle 90-120 Minuten sollten wir eine kleine Pause machen und uns strecken, etwas trinken, einige Atemzüge bewusst tief atmen und innerlich loslassen.
Es gibt viele weitere wunderbare Methoden und Übungen, um Stress abzubauen und sich bei der Selbstregulation zu unterstützen. Viele können direkt am Arbeitsplatz geübt werden, andere lassen sich prima morgens oder abends nach der Arbeit praktizieren. Dazu findest Du an vielen anderen Stellen hier im Blog Anregungen.
Selbstreflexion und Selbstmitgefühl kultivieren
Sowohl das Denken mit sich selbst als auch das Fühlen mit sich selbst sind wichtige Fähigkeiten, die zu unserer Resilienz beitragen. Warum? Selbstreflexion hilft uns zu erkennen, wo es Lernfelder für uns gibt, uns selbst besser zu verstehen und beispielsweise auch über Wertekonflikte klar zu werden. Außerdem können wir so Strategien entwickeln, um das zu kommunizieren und gezielt anzugehen, was uns wirklich wichtig ist, was aber oft im Klein-Klein des Alltags untergeht.
Auch das Selbstmitgefühl ist eine essentielle Fähigkeit. Sonst treibt uns unserer eigener innerer Kritiker vor sich her und wir verpassen die leisen emotionalen inneren Rückmeldungen, was uns schwer fällt, Sorgen macht, was uns leid tut, was wir uns wirklich wünschen, und vieles mehr. Kurzum: Das Selbstmitgefühl ist eine Verbindung in unsere Mitte, zu unserem wahren Selbst. Und damit in gutem Kontakt zu sein, ist die wahrscheinlich wichtigste Voraussetzung für Resilienz gegenüber den Herausforderungen des Lebens!
Stärkende innere Bilder
Wie stellst du dir innere Kraft vor? Viele Menschen denken dabei spontan an einen Baum. Ein tolles Bild – denn es erinnert uns daran, dass wir nicht nur Äste und Blätter, sondern auch starke Wurzeln haben, die man gar nicht sieht. Die Metapher verdient aber noch einen zweiten Blick: Welche Art von Baum siehst du vor Deinem inneren Auge?
Viele denken an eine Eiche – doch wenn es um Resilienz geht, kann ein Baum, der biegsamer ist, im Sturm des Lebens ein hilfreicheres Bild sein. Denn letztlich geht es bei Resilienz nicht um pure Kraft und Robustheit, sondern um Elastizität: Wie gut gelingt es uns, nach einer Belastung wieder in einen „Normalzustand“ zurückzuschwingen? Im Englischen spricht man daher auch gerne von der „bounce back“-Fähigkeit – also der Kapazität, nach widrigen Situationen „zurückzuspringen“ – oder sogar nach vorne („bounce forward“).
Als Bild wird oft eine Bambuspflanze verwendet: Aufgrund ihrer Elastizität bricht sie bei starkem Sturm nicht, sondern biegt sich und schwingt wieder zurück. Es geht also nicht darum, nie mehr Herausforderungen zu empfinden. Sondern sich schneller davon zu erholen oder eine positive innere Einstellung zur Situation zu entwickeln, also etwa sich zu fragen „Was soll ich lernen, um das zu lösen?“ oder „Was kann ich daraus lernen?“
Palmen brechen nicht im Sturm, da sie biegsam sind. Daher gedeihen sie sogar wie hier an der Ostsee in Dänemark. Allerdings: Die Wurzeln stecken in einem großen Kübel und die Pflanzen werden jeden Herbst ausgegraben und dürfen im Gewächshaus überwintern… Sprich: Resilienz in einem Bereich bedeutet nicht automatisch Resilienz gegen alle Widrigkeiten des Lebens.
Regelmäßig die Komfortzone verlassen und Neues lernen
Auch wenn es einen Zusammenhang zwischen psychischer Resilienz und unserem Immunsystem gibt, ist die Empfehlung, öfters mal die Komfortzone zu verlassen, kein Ratschlag in Richtung „Abhärtung“. Es geht vielmehr darum, seiner Neugier zu folgen. Seine Gewohnheiten und seine bisherigen Urteile einmal hinten anzustellen und einfach etwas Neues auszuprobieren. Ein sogenanntes Wachstums- und Lern-Mindset zu kultivieren.
Resilienz zu trainieren ist ein wenig wie Sport: Sich regelmäßig gesund herauszufordern, offen zu sein und Neues zu probieren, lässt uns wachsen. Wichtig sind aber auch Ruhe- und Erholungsphasen. Dauernde Überforderung hingegen ist schädlich: Im Sport steigt die Verletzungsgefahr. Psychisch bleiben wir bei intensivem Dauerstress in Kampf- oder Fluchtmodus hängen und können nicht mehr klar denken und fühlen. (Grafik erstellt mit Canva)
Die Grenze zur Selbst-Überforderung sollte dabei aber nicht überschritten werden – ein Hinweis, der gerade für ambitionierte und leistungsorientierte Menschen wichtig ist. Denn sonst landen wir in der Panikzone und dann macht unser System dicht. Um uns in den Lernraum zu wagen, ist also eine stabile Basis an Sicherheit und Phasen der Entspannung Voraussetzung.
Es geht bei diesem Punkt also stark um eine offene innere Haltung gegenüber den Stressoren in unserem Leben und die Frage, wie wir „mit ihnen“ lernen können. Wie wir mit Spannung und Unsicherheit besser umgehen und uns aufs Positive fokussieren – etwa unsere langfristige Vision. Also: Wie wir statt Vermeidungszielen Annäherungsziele verfolgen. Durch diese Haltung werden wir nämlich in unserer inneren Sicht größer als die aktuelle Herausforderung und aktivieren alle unsere Ressourcen, um unser Potenzial zu erfüllen.
Zugegeben: Im fortgeschrittenen Zustand der Dauer-Erschöpfung ist das kaum möglich. Dann ist allerdings auch nicht vorbeugende Resilienz-Stärkung dran, sondern Krisenbewältigung – sinnvollerweise zusammen mit erfahrenen und kompetenten BegleiterInnen. Dazu im nächsten Abschnitt mehr.
Wer kann seine Resilienz selbst stärken und wer sollte professionelle Begleitung suchen?
Es gibt Krisen, die das Leben und die seelische Gesundheit so sehr erschüttern, dass es wichtig ist, sie mit fundiert ausgebildeten BegleiterInnen an der Seite anzugehen! Eine HeldInnenreise, die durch die Unterwelt führt, sollte von einem erfahrenen Guide wie einem Psychiater, Psychotherapeuten oder auch Heilpraktiker für Psychotherapie begleitet werden.
Auch Menschen, die schon sehr früh schwierige Erfahrungen gemacht haben, die im Erwachsenenalter nachwirken, lernen am besten gemeinsam mit einem Profi, sich selbst zu regulieren, ihr Fenster der Toleranz unangenehmer Gefühle zu vergrößern und so ihre Resilienz zu stärken!
Profitieren von Begleitung kann aber jede und jeder, auch im Rahmen von Burnout-vorbeugenden Kursen und Jobsituations-bezogenen Coachings. Denn so lernt man viel schneller und effektiver und bleibt auch gerade dann bei der Stange, wenn im Job und Leben besonders viel los ist oder man auf hartnäckige Muster stößt, die schwer sind, bei sich selbst zu erkennen.
Das Vulnerabilitäts-Stress-Modell simpel erklärt
Es ist auch wichtig zu verstehen, dass wir alle unterschiedlich intensiv auf Belastungen reagieren, weil wir eben verschieden sind und vielfältige prägende Vorerfahrungen, Charaktere und neurologische Ausstattungsmerkmale haben, die entweder eher zu Robustheit oder Verletzlichkeit führen. Das ist der Grundgedanke des sogenannten Vulnerabilitäts-Stress-Modells (auch Diathese-Stress-Modell genannt).
Ein hilfreiches Bild dazu ist das von zwei Segelbooten, die die verschiedenen Ausgangssituationen zweier Menschen darstellen:
Das Vulnerabilitäts-Stress-Modell zeigt, dass Menschen unterschiedliche Grundvoraussetzungen mitbringen können, die die gleiche Situation für einen zur Herausforderung macht, für den anderen nicht. (Grafik erstellt mit Canva)
Person A bringt eine hohe Vulnerabilität (Verletzlichkeit) mit, im Bild gekennzeichnet durch den Kiel – etwa durch einen frühen schweren Verlust oder Neurodiversität. Ausserdem sorgt ein hoher Ballast im Schiff dafür, dass das Boot noch mehr Tiefgang hat. Tauchen unter der Wasseroberfläche also Hindernisse auf (kleine oder große Herausforderungen des Lebens), bleibt das Schiff von Person A viel leichter daran hängen als das von Person B, das weder einen hohen Kiel noch viel Ballast hat.
Natürlich kann aber auch Person B in „Seenot“ geraten: Wenn nämlich oben im Schiff viel Ballast dazukommt und / oder ein besonders hohes „Unterwasser-Hindernis“ auftaucht.
Wer braucht denn eigentlich „Resilienz“?
Wir alle! Wir leben in einer hochkomplexen, chaotischen Welt mit unendlich vielen Stressquellen. Die meisten von uns haben nicht gelernt, wie man mit Schwierigem gut umgeht, sondern haben sich ungünstige Bewältigungsstrategien angeeignet – von Ablenkung, Ignorieren oder Verleugnung, über Perfektionismus, People-Pleasing und Arbeitswahn, bis hin zu Betäubung, vielleicht sogar mit Suchtmitteln… So können fehlgeleitete Bewältigungsversuche sogar selbst zum Problem werden und zu Krankheit führen!
Dauerstress zu haben gilt als „normal“. Zwar gehört Stress zum Leben dazu und kann uns auch zu Höchstleistungen anspornen. Doch es muss auch Pausen und Zeit zur Verarbeitung geben. Und daran hapert es in unserer Zeit leider oft.
Viele Menschen unterschätzen, welche Belastungen sie über Jahrzehnte hinweg bereits mit sich herumschleppen. Zum einen, weil sie sie vielleicht über lange Jahre kompensieren konnten. Zum anderen aber auch, weil psychische Gesundheit und psychisches Leiden bedauerlicherweise oft immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft sind. Oft spielen wir herunter, wenn es uns schlecht geht, um anderen nicht zu Last zu fallen oder sogar aus Scham.
Dabei kann jeder Mensch in eine psychische Krise rutschen. Jeder vierte bis fünfte Deutsche ist laut einer aktuellen Umfrage von Depression betroffen. Auch andere psychische Erkrankungen wie Angststörungen oder Belastungsstörungen sind sehr häufig und führen zu vielen Arbeitsausfällen. Neben genetischen Faktoren und Kindheitserfahrungen spielt dabei eine große Rolle auch der Dauerstress, dem die meisten von uns ausgesetzt sind, die chronische Überstimulation und oftmals wegbrechende soziale Bindungen.
Ich schreibe das nicht, um schlechte Stimmung zu verbreiten sondern im Gegenteil, um zu normalisieren. Ein Mangel an Resilienz ist keine Schwäche, sondern nur ein Zeichen, dass man bisher nicht Gelegenheit hatte, echte Widerstandsfähigkeit, innere Zentrierung und Stärke aufzubauen. Wo wird das heute schon unterrichtet? In der Schule jedenfalls nicht und auch Firmenkulturen sind oft eher kontraproduktiv in ihrem Umgang mit Stress und Belastung.
Impuls: Wie sieht es mit deiner Resilienz aus?
👉 Fühlst du dich gut gehalten, innerlich gut zentriert und gerüstet für die Wechselfälle des Lebens?
Welche deiner Eigenschaften, Erfahrungen und Fähigkeiten helfen dir dabei?
In welchen Lebensbereichen fühlst du dich stark und sicher?
Für welche Menschen in deinem Leben bist du dankbar, weil sie dich durch dick und dünn begleiten?
👉 Was bringt dich aus der Fassung?
👉 Und was nimmst du aus diesem Artikel für dich an Wissen oder Anregungen mit?
Das kannst du konkret tun: moderne Stressbewältigungs-Strategien für mehr Resilienz im Alltags
Wie oben beschrieben, kann man Resilienz lernen… Unter anderem gemeinsam mit mir. 🙂
➡️ Im März/April 2025 biete ich einen vierwöchigen Kurs für alle Alltags-Gestressten an, die die Grundlagen der modernen Stressbewältigung lernenwollen. Darin lernst du, wie du mit Achtsamkeit, Intuition und positiven inneren Dialogen aus dem kraftraubenden Hamsterrad des Alltags aussteigst und immer mehr in deine innere Mitte zurückkommen kannst.
Wenn du Lust auf alltagstaugliche und entspannende Übungen, inspirierende Impulse und eine faszinierende Reise in dein Bewusstsein gemeinsam mit wunderbaren ReisegefährtInnen hast, kannst du dich hier schon für das kostenlose Info-Webinar anmelden.
➡️ Gerne begleite ich dich auch individuell auf deinem Weg zu mehr Klarheit, Energie und Erfüllung als engagierter und feinfühliger Mensch. Wenn du das Gefühl hast, dass bei dir gerade eine innere oder äußere Veränderung im deinem Umgang mit Stress „dran“ ist, aber du weisst gar nicht, …
wo anfangen
wie dranbleiben oder
wie umsetzen, ohne alles hinzuschmeissen
… dann nimm gerne Kontakt mit mir auf!
In einem unverbindlichen Gespräch schauen wir, wo du stehst, wo du hinwillst, was dir dabei hilft und ob ich dich unterstützen kann. Gemeinsam finden wir heraus, was dich jetzt am besten weiterbringt.
Wie schön, dass Du neugierig bist und wissen willst, was ich in nächster Zeit anbiete, das Dich auf Deinem Weg unterstützen könnte! Suchende/r und Lernende/r zu sein, ist aus meiner Sicht schon die wichtigste Voraussetzung, um die persönliche Erfüllung auch tatsächlich zu finden …
Im folgenden also einige Inspirationen für Deine nächsten Schritte!
1. Lerne die Grundlagen der modernen Stressbewältigung – für Resilienz und innere Stärke in stürmischen Zeiten
Resilienz: Die Kunst, in stürmischen Zeiten in sich selbst Ruhe & Kraft zu finden
Aus meiner Sicht und eigenen Erfahrung ist es heutzutage eine Schlüsselkompetenz, Methoden zur Stressbewältigung zu kennen. Denn der Dauerstress der modernen Welt – und insbesondere der Arbeitswelt – macht immer mehr Menschen krank. Das ging mir ganz genauso: Für mich war es ein absoluter Wendepunkt, als ich die Achtsamkeitspraxis und Yoga entdeckte! Das Potenzial, unsere innere Erfahrung damit dauerhaft zu verändern, geht dabei aber weit über gängige Methoden wie Sitzmeditation und Yogaübungen hinaus!
Resilienz, emotionale Ausgeglichenheit und innere Stärke entstehen auch durch Wissen über unser Gehirn und unsere Verarbeitungs- und Erlebensmuster, die Fähigkeit, uns selbst emotional und nervlich zu regulieren und die Fähigkeit, unseren eigenen Erfahrungen und Gefühlen mit Achtsamkeit und Selbstmitgefühl zu begegnen. Die Rolle von Sinn, Rhythmus, positiven Gewohnheiten, Selbstfürsorge, Kunst, Bewegung und sozialem Miteinander gehören ebenfalls mit dazu.
Das Basiswissen rund um „Resilienz & Achtsamkeit im Alltag“ bringe ich jetzt in einem 4-wöchigen Kursprogramm zusammen, das Dir einen alltagstauglichen Einstieg in erprobte Methoden der modernen Stressbewältigung bietet. Wenn Du mich schon kennst, weisst Du: Es wird weder bier-ernst noch esoterisch, sondern inspirierend, praxisorientiert, erhellend, fundiert, integrativ, reflektiert, ausgewogen, unterhaltsam und beflügelnd! Mit anderen Worten: In jeder Hinsicht besser als Serien und Socials! 😉
Zum neuen Kurs biete ich am Donnerstag, den 27.3.2025 einen kostenlosen virtuellen Infoabend an, zu dem Du Dich gerne hier anmelden kannst:
Der Kurs selbst startet dann Mitte Februar und geht bis Mitte März. Details folgen in Kürze.
2. Finde den „heissen Draht“ zu Deiner Intuition – für bessere berufliche Entscheidungen und mehr Stimmigkeit und Erfüllung
Intuition: Dein inneres Navi mit der Karte zur persönlichen Erfüllung (und besseren Entscheidungen :))
Unzählige Psychologen und spirituelle Lehrer (und auch Business Coaches) sagen, wir sollten viel mehr auf unser Bauchgefühl und unsere Intuition hören. Toller Tipp – nur WIE?!?! Das verrät nämlich so gut wie keiner. Und so bist Du vielleicht unsicher, was genau Deine Intuition wirklich will und wie Du sie besser verstehen kannst. Oder Du hast den „Draht“ oder gar das Vertrauen zu ihr verloren. Doch das lässt sich ändern!
Glaub mir: Es wird Dein Leben nachhaltig zum Positiven verändern, wenn Du Deine Intuition jederzeit um Rat fragen kannst! Und ich kann Dir Praxis-getestete Methoden zeigen, wie das auch Dir gelingt.
Lerne in meinem 4-Wochen-Kurs Deine Intuition als Quelle der Klarheit, Orientierung und Lebensenergie im Chaos und Stress des Alltags zu nutzen! Um in Kontakt mit ihr zu kommen, arbeiten wir mit Achtsamkeit, inneren Reisen und Visualisierungen, einfachen Körperwahrnehmungs-Übungen und kreativen Impulsen. So lernst Du Deine „innere Stimme“ besser kennen und ihr vertrauen. Du bekommst wertvolles Wissen und Inspirationen, wie du deine Lebensenergie und Kreativität wieder entfachen und stärken kannst. So wird Deine Intuition ein innerer Kompass, der Dir Orientierung im Leben gibt und Dir hilft, Dich selbst gut und weise zu führen. Und Du weisst bei kleinen wie großen Entscheidungen künftig glasklar, was Du wirklich willst, was gut für Dich ist und wie Du am besten vorgehst.
Dieser Kurs wird voraussichtlich im April /Mai stattfinden.
3. Transformiere Deine Energie im Job von innen her – mit alltagstauglichen Mini-Übungen und Mindset-Shifts
Energiemanagement: Praxistools, um Deine Energie zu Dir zurückzuholen
In diesem kompakten 5-Tage-Energiemanagement-Programm lernst Du, Deine Energie-Balance direkt im Arbeitsalltag zu stärken. Der Kurs ist speziell für Power-Frauen mit viel Verantwortung und Herz aber wenig Zeit konzipiert. Vielleicht hast Du auch schon 1.001 verschiedene Dinge ausprobiert und weder Energie noch Motivation, noch irgendetwas von der Sorte „Streng Dich einfach noch ein wenig mehr an“ hinzuzufügen?
Dann ist der Kurs perfekt für Dich! Ich begleite Dich mit 3 täglichen kurzen Videolektionen auf sanfte Weise zu einem Energie-„Boost“, der von ganz tief innen kommt und Dir Dein inneres Strahlen und Gleichgewicht zurückbringen kann.
Der einzige „Haken“: Der Kurs bringt nur TeilnehmerInnen etwas, die die kurzen Lektionen und Übungen auch wirklich durchgehen. ;-), Aber, auch wenn Du täglich nur ein paar Minuten hast, die Du proaktiv investierst: Das reicht und damit kannst Du Deiner eigenen inneren Weisheit und Fähigkeit zur Selbstregulation vertrauen.
Ich bin ziemlich stolz auf diesen kleinen aber feinen Kompaktkurs: Er vereint das Wissen, das ich mir selbst in Jahrzehnten (!) in unzähligen Büchern, Seminaren, Workshops und Eigenpraxis angeeignet habe, zu einem absolut alltagstauglichen und zugleich Energie-spendenden Video-Programm.
Probiere es aus und erlebe, was schon eine Woche mit kurzen Impulsen, Übungen und Reflexionen bewirken kann!
Das Beste: Du kannst die Woche immer wieder neu starten und die Übungen dauerhaft in Deinen Alltag platzieren. Und ein eBook und ein „Playbook“ bekommst Du übrigens auch dazu.
3. Verwandle Deinen Job-Wahnsinn in Wahn-ZEN – und hebe mit meiner Begleitung Deine persönlichen Ressourcen-Schätze
Job-Wahn-ZEN: Deine individuelle HeldInnenreise mit mir als Begleiterin
Es gab Zeiten, da hätte ich im Job vor lauter Frust am liebsten in den Schreibtisch gebissen! Habe ich natürlich nicht gemacht… Zum einen wegen der Zähne. 😉 Zum anderen, weil es die Situation nur noch schlimmer gemacht hätte. Aber vielleicht kennst Du das ja auch: Das flaue Gefühl im Magen, das schon Sonntags beim Gedanken an Montag aufkommt. Die Nächte, in denen Du Probleme Deines Arbeitgebers löst, statt zu schlafen. Und, apropos Zähne: mysteriöses Zähneknirschen. Oder andere stressbedingte gesundheitliche Beschwerden wie häufige Kopfschmerzen oder Verdauungsprobleme.
Die Arbeitswelt von heute ist stressiger denn je: Viel Hektik und unklare Abläufe, große Unsicherheiten durch dauernde Umstrukturierungen und KI, unerfüllbare Anforderungen, usw. Und zwischendurch immer wieder auch große Fragen: Wie soll ich das alles bloß schaffen? (Diese Woche, bis zum Urlaub, bis zur Rente?!) Und wozu? Macht das überhaupt irgendeinen Sinn? Kann ich etwas verändern und bewirken, wenn ich bleibe, oder sollte ich gehen? Und: Bin ich vielleicht gar selbst „schuld“, weil ich mir die Dinge einfach zu sehr zu Herzen nehme?
Klar ist: Gerade für feinfühlige Menschen, die engagiert und leistungsorientiert sind, ist der moderne Joballtag oft „Gift“! Wir sind allzu offen für jede Idee, jedes Gespräch, die emotionalen Schwingungen der anderen, Sonderaufgaben und vieles vieles mehr. Zugleich ist es genau die Feinfühligkeit und Empathiefähigkeit, die uns befähigt, bei und mit unserer Arbeit einen echten Unterschied zu machen!
Ich kenne den strukturellen „Wahnsinn“ der heutigen Arbeitswelt aus rund 20 Jahren im Bereich Corporate Marketing-Communications nur zu gut. Zum Glück habe ich irgendwann gelernt, meine eigenen Energielöcher zu stopfen und meine Selbstführungs-Kraft zu entfalten! Doch jahrelang war ich bei der Arbeit „on edge“ – so kam ich übrigens zur Achtsamkeitsmeditation und zum Yoga. Doch erst dank einer Burnout-Erfahrung vor rund 8 Jahren verstand ich wirklich, wo ich mich oft selbst sabotierte und was ich brauchte, um gesund und hocheffektiv arbeiten zu können.
Wenn Dich das beim Lesen berührt, ist das eine Einladung zu schauen, wo es für Dich Zeit ist, aus dem Hamsterrad auszusteigen und in Deine innere Mitte zurückzufinden. Zu klären, was Du wirklich willst, kannst und brauchst bei der Arbeit. Was Du an besonderen Gaben einzubringen hast. Und wohin Dich das führen soll.
Ich finde, dieser Prozess ist eine absolute HeldInnenreise – und es wäre mir eine Ehre, Dich auf Deinem Weg ein Stück zu begleiten! Ich habe die Vision, dass immer mehr feinfühlige Power-Frauen (und Männer :-)) sich auf den Weg machen, in ihre wahre Kraft zu kommen und ihre sensible Stärke in unsere Arbeitswelt einzubringen.
Wenn Du spürst, dass es jetzt an der Zeit ist, aus dem Tal des Frusts und der Sinnkrise auszubrechen und Dich aufzumachen in Deine persönliche Zukunft der Arbeit: Ich stehe Dir gerne mit meinem Wissen und meiner Erfahrung als systemisch-lösungsorientierte Coachin, Energiemanagement-Expertin und als Herzensziel-Mentorin zur Seite! Gleich ob in der bisherigen Rolle, in der gleichen Firma – oder ganz woanders, mit einem neuen beruflichen Plan, der gestaltet werden will…
Was mir wichtig ist: Coaching ist keine Therapie. Sollten Deine Herausforderungen so belastend und intensiv sein, dass sie Krankheitswert haben, ist eine Coaching-Begleitung nicht das Richtige, sondern Du solltest Dich zunächst primär um Deine Gesundheit kümmern. Falls die Region Bühl/Baden für Dich erreichbar ist, kann ich Dich prinzipiell – etwa bei Belastungs- und Veränderungskrisen, die mit mentaler Erschöpfung, Niedergeschlagenheit oder Unruhe / Ängsten einhergehen – auch als Heilpraktikerin Psychotherapie begleiten, sofern die Beschwerden nicht so heftig sind, dass sie ärztliche oder medikamentöse Akut-Behandlung erfordern. Falls das zu weit weg ist, können wir gemeinsam schauen, welche individuelle psychologische Unterstützung Du zeitnah bei Dir zuhause finden kannst. Nimm also gerne auch einfach Kontakt auf, wenn Du eine Einschätzung möchtest, welche Art der Begleitung aktuell die passende für Dich ist.
Klingt alles ganz interessant, aber Du weisst noch nicht so recht, was Du suchst und brauchst? Wenn Du regelmäßig Inspirationen rund um meine Themen und Aktionen bekommen möchtest, abonniere einfach meinen Newsletter. So kommen alle Updates direkt in Deine Inbox.
Und unten findest Du auch Links zu meinen Social Media Kanälen auf Instagram und Facebook – auch dort kannst Du mir gerne für regelmäßige Inspirationen, Tipps und Updates folgen.
Ich hatte eigentlich etwas anderes erwartet, als ich bei der Jahresrückblog-Aktion von und mit Judith Peters zum Kapitel „Mein Motto 2025“ kam. Einen Leitsatz, der unser privates und geschäftliches Jahr 2025 begleitet, sollten wir hier hinschreiben. Und sofort war der Satz in meinem Kopf „Trust yourself“ – vertraue Dir selbst. Ich fand es zunächst etwas „unterkomplex“, um ehrlich zu sein und suchte nach etwas Bedeutungsvollerem. Aber so sehr ich auch suchte und grübelte – das einzige, was sich beim Schreiben stimmig anfühlte, war dieser Satz. Ich habe gelernt, das als Zeichen meiner Intuition zu sehen – eine Antwort, die da ist bevor die Frage überhaupt ganz gestellt ist. Eine wiederkehrende Antwort oder Worte, die mir immer wieder durch den Kopf gehen. Und das Gefühl von Stimmigkeit, wenn ich es ausspreche oder vor mir auf einer Seite sehe. Mit leichtem inneren Kopfschütteln und einer gewissen Neugierde schrieb ich also munter weiter am Jahresrückblick, den ich schließlich am 31.12.2024 veröffentlichte. Doch mir war klar, dass ich zu diesem Satz zurückkommen will und soll.
Und das tue ich hiermit… und nehme Dich mit bei der Reflexion zu der Frage, was meine Intuition damit genau meint und warum es ihr so wichtig ist.
Vertraue Dir selbst: Was dieses Motto in 2025 für mich bedeutet
So wie ich meine Intuition bisher kennengelernt habe, meint sie es ganz genau wie es da steht.
Trust. Your. Self. – Vertraue. Dir. Selbst.
(Der Satz kam tatsächlich auf Englisch an – meine Innere Stimme spricht gerne Englisch mit mir! ;-))
Ich schaue mir das also genauer an.
TRUST – VERTRAUE
Vertrauen – ein großes Wort. Besonders für jemand, der als Hochsensible die Dinge GANZ genau hinterfragt, gerne von allen Seiten betrachtet, durchdenkt, 1.000 Details sieht … und darüber oft Zweifel entwickelt. Das Thema begleitet mich schon länger und ich habe wirklich gelernt, mir selbst, anderen und dem Leben zu vertrauen. Zugleich betrete ich in diesem Jahr einen ganz neuen beruflichen Weg, der durchaus Mut und Vertrauen braucht. Darauf hat mich meine innere Stimme also für dieses Jahr „gebrieft“. Tatsächlich wüsste ich auch rein rational nicht, welche eine Eigenschaft bei einem so großen beruflichen Projekt wichtiger sein sollte. Natürlich gilt es auch, seine Zahlen zu kennen. Es geht nicht um blindes Vertrauen! Aber wenn der Vernunft-Check erfolgt ist, darf ich – dürfen wir alle – bei Herzensprojekten ins Vertrauen gehen und mutig voranschreiten.
YOU(R) – DIR
Man kann in dem Motto „Trust your self“ die Betonung auch auf das „YOU“ legen. Auch das ist wichtig – Vertrauen nicht nur als Vertrauen ins Leben oder ins Universum zu legen, sondern auch in mich selbst. Also: Mir zu vertrauen. Nicht nur anderen. Und im Zweifel tatsächlich vorrangig mir selbst. Denn es gibt viele Menschen, die mir wohlmeinende Ratschläge und Erfahrungen auf meinen Weg mitgeben. Ich bin sehr dankbar dafür.
Meine Intuition erinnert mich mit der Auswahl dieses Mottos aber daran, dass ich auf mich selbst „hören“ soll. Dass ich letztlich die Entscheidungen treffe und dafür auch die volle Verantwortung tragen soll und kann.
SELF – SELBST
Dieser Punkt hat mich bei der Reflexion am meisten überrascht… Klar, ohne das „SELF“ funktioniert das ganze rein grammatisch nicht richtig. Eine weitere Dimension wurde mir aber bewusst, als ich kurz nach der Vollendung meines Jahresrückblicks, in dem meine innere Stimme mir dieses Motto „Trust yourself“ eingab, einen Podcast mit Gabby Bernstein als Gast bei Amy Porterfield hörte. Sie sprach darin über ihr neues Buch „Self-Help“. Darin geht es um den Einsatz bestimmter Tools aus dem Therapiesystem Internal Family Systems (IFS) von Richard Schwartz. Seine Arbeit mit den „inneren Anteilen“ (die er als innere Familienmitglieder sieht), begeistert auch mich und ich habe mich in meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie in 2024 intensiv damit auseinander gesetzt.
Das Selbst (Self) spielt dabei die entscheidende Rolle – es vermittelt unter den inneren Anteilen und führt jeden Menschen so von innen her als Quelle tiefer Weisheit. Gabby Bernstein hat ihrem Buch also mit Absicht einen Titel gegeben, in dem 2 Bedeutungen mitschwingen: Zum einen – wörtlich übersetzt – „Selbsthilfe“. Zum anderen aber, auf einer tieferen Bedeutungsebene, geht es darin auch um die „Hilfe durch das Selbst“.
Das hat mich, als ich sie darüber sprechen hörte, an mein Motto erinnert, das mir ja selbst noch etwas rätselhaft in seiner Bedeutung war, als ich es in den letzten Tagen von 2024 schrieb.
Es geht also auch darum, meinem Selbst – meiner inneren Führung – zu vertrauen.
In gewisser Weise hat meine Intuition mit dem Motto also auf sich selbst verwiesen – und dass ich in diesem Jahr noch mehr und noch bewusster auf sie hören darf.
Und weisst Du was? Aus guter Erfahrung vertraue ich ihr mit diesem Rat – blind!
Hast Du schon eine Vorahnung, was in 2025 für Dich wichtig ist?
Vielleicht hast Du ja jetzt Lust, Dir auch ein Motto, einen Leitsatz oder eine Art Mantra für dieses Jahr zu suchen? Lass Dich von Deiner Kreativität und Intuition dabei führen. Achte einfach darauf, welche Worte Dir in den Kopf kommen, wenn Du Dir die Frage stellst: Was ist mein Motto für 2025?
Tipps & Anregungen
Was ich hier in der Reflexion angewendet habe, ist eine wunderbare kreative Übung, um mit der Intuition in Kontakt zu kommen. Eine Anleitung dazu findest Du hier.
Vielleicht nimmst Du Dir auch etwas Zeit zum Nachdenken oder zum Tagebuch-Schreiben und suchst in Deinem Inneren dabei nach Inspiration. Oder googlest nach „Motto 2025“ … oder gehst spazieren und lässt die Gedanken schweifen. Oder tauschst mit einem Herzensmenschen Ideen dazu aus, oder oder …
Und: Wenn Du Lust hast, teile Dein Motto mit anderen! Etwa auf Instagram, Facebook, WhatsApp-Status – oder natürlich gerne auch unten in den Kommentaren! 🙂
Wenn Dein Leben auf den Kopf gestellt wird … …könnte es sich um eine Einladung zum Perspektivwechsel handeln!
Das Jahr 2024 wird mir unvergesslich bleiben. Es begann mit einem ziemlichen Knaller (nicht der guten Art) und mein Leben wurde auf den Kopf gestellt. Aber genau daraus wurde dann ein wunderbar bereicherndes und gutes Jahr: Ich stürzte mich in ein Lernabenteuer nach dem nächsten und erfand mich dabei quasi neu. Herzlich willkommen zu diesem Jahresrückblick 2024 auf meine persönliche kleine Heldinnenreise! Einige Inspirationen für Deine eigene sind sicher auch dabei!
Meine Low- und Highlights 2024
Das fängt ja gut an!
Ich saß gerade im Weihnachtsurlaub mit meinen Lieben in der Schweiz und „erholte“ mich mit einer deftigen Nebenhöhlenentzündung von der noch deftigeren Lungenentzündung, die mich zuvor 4 Wochen flachgelegt hatte, als die Email kam. Schwerer Fehler, überhaupt Geschäftsemails im Urlaub zu lesen, sagst Du? Stimmt! Aber ich war es so gewohnt und auch dieses Jahr bildete keine Ausnahme: Wegen irgendeines „Notfalls“, der vor Weihnachten noch ungeklärt geschwelt hatte und nicht bis zum 7. Januar warten konnte, fühlte ich mich verpflichtet, auch am 2. Januar in meine Geschäftsemails zu schauen.
Lichtblicke gab es in 2024 viele. Die Email vom 2.1.24 war aber keiner…
Und da war diese Email mit Betreff „Einladung zum Personalgespräch“. Mein Körper schaffte es spontan, auch in meinem angeschlagenen Zustand heftiges Herzrasen zu produzieren. Ich las, wie durch einen Schleier, etwas von „beruflicher Zukunft“, „Herausforderungen“ und „Neugestaltung“. Unterzeichnet war das Ganze von unserer HR-Anprechpartnerin und dem Geschäftsführer. Es war ziemlich klar, dass das kein Beförderungsgespräch war. Denn meine Firma war am Umstrukturieren…
Eine Woche später fand der anberaumte Termin statt. Erwartungsgemäß erfuhr ich, inzwischen schon gefasster, dass meine Abteilung von der ersten Welle der Umstrukturierung betroffen war. Es ist klar, dass so ein Gespräch keinem der Beteiligten leicht fällt. Die HR-Ansprechpartnerin und der Geschäftsführer waren auch unter den schwierigen Umständen professionell und wertschätzend. Weh tat es trotzdem. Ich mochte meinen Job. Es ging um ein interessantes Gesundheitsthema, die Firma war renommiert und ein guter Arbeitgeber und ich hatte tolle Kolleginnen und Kollegen. Und ich hatte mir die letzten 5,5 Jahre den A…llerwertesten aufgerissen, da wir … gefühlt schon seit langem immer gerade in irgendeiner kritischen Situation steckten. … Und: weil ich nunmal so bin.
Denn auch nach 19 Jahren Achtsamkeitsmeditation bin ich sehr affin dafür, mich voll in etwas reinzuhängen, sehr verantwortlich zu fühlen und weit über meine Grenzen hinauszugehen (unsere Muster sind uns meist seeehr treu, auch wenn wir schon viel erkannt und daran gearbeitet haben). Die Lungenentzündung war in gewisser Weise die Quittung dafür gewesen – und ein Warnschuss. Das war mir sehr bewusst.
Ich hatte sogar überlegt, von mir aus eine Veränderung im Job vorzunehmen, weil mir klar war, dass ich eine brauchte. Ich hatte die Jahre zuvor mit meiner Mutter zusammen meinen demenzkranken Papa gepflegt. Er war im Sommer 2023 gestorben. Neben der Pflege arbeitete ich Vollzeit in einem wie gesagt nicht ganz unstressigen Job – Gesundheitsbranche hin oder her! Nach dem Tod meines Vaters spürte ich ein großes Loch in mir. Die Trauer forderte Raum und Ruhe – aber ich bekam sie nicht (bzw. nahm sie mir nicht).
„Da kommt Großes auf Dich zu.“, hatte meine Intuition Ende 2023 gesagt. Dass es nicht nur ein Elefant wie auf dem Bild wird, sondern eine kleine Mammutherde, hat sie dabei nicht erwähnt…
In besagtem Weihnachtsurlaub hatte ich also vor jener Mail wie immer meine Jahresreflektion gemacht und auch einen intuitiven Vorausblick auf das neue Jahr. Und ein Teil in mir forderte klar und deutlich eine berufliche Veränderung ein, um meiner Gesundheit, meiner Trauer und meinen vernachlässigten Träumen – meiner Musik und meinem Nebenberuf, dem Unterrichten von Yoga- und Achtsamkeitskursen – endlich Raum zu geben. Doch meine innere Stimme hatte gesagt: „Warte bis Januar mit der Veränderung!“. Und – BANG! – da war sie nun: von außen!
Natürlich haderte ich zuerst damit. Es war, wie gesagt, ein spannender Job und ein Thema, das ich mochte. Aber bald regten sich in mir all die verschobenen Projekte und Träume der letzten Jahre!
A change – would do you good. (Sheryl Crow)
Heilpraktiker-Prüfung Psychotherapie – die letzte Chance tut sich auf
Während ich mit meinem Noch-Arbeitgeber, der Arbeitsagentur und sonstigen Behörden die Modalitäten meines betriebsbedingten Jobendes klärte, meldete sich unvermittelt eine Erinnerung: Ich hatte vor etlichen Monaten eine wichtige Prüfung verschoben. Zum dritten Mal. Dem „letzten Mal“, wie mir das Gesundheitsamt mitteilt hatte. Ich könne im Herbst 2024 meine Prüfung zur Heilpraktikerin Psychotherapie ablegen – oder es bleibenlassen. Nochmal verschieben ging nicht.
Wie Du Dir denken kannst, hat das eine etwas längere Vorgeschichte und nun muss ich kurz über das Jahr 2023 hinaus ausholen: Ich hatte Anfang 2020 begonnen, auf die Heilpraktikerprüfung Psychotherapie zu lernen – aber recht bald gemerkt, dass das Projekt HPP-Prüfung mitten in einer Pandemie, mit einem Mehr-als-Vollzeitjob im Dauernotfall-Modus und einer Familie, in der die Pflegebedürftigkeit meines Vaters immer stärker wurde, nicht schnell durchzuziehen war. Also hatte ich die Prüfung immer wieder verschoben. (Die Geschichte, wie ich überhaupt dazu kam, mir diese überaus anspruchsvolle Prüfung als Ziel vorzunehmen, findest Du hier).
„Dieser Onlinekurs“ – das nächste süße kleine Mammutprojekt
Und, wo ich schon dabei war, die Veränderung zu umarmen, meldete sich das feine, leise, wohlbekannte Stimmchen in mir, ich könne jetzt doch auch endlich „diesen Onlinekurs“ machen. In „diesem Onlinekurs“ ging es darum zu lernen, wie man Onlinekurse erstellt. Und er startete Ende Januar.
Ich hatte schon seit Jahren damit geliebäugelt, aber in ungewohnt realistischer Einschätzung meiner zeitlichen Kapazitäten die Finger davon gelassen. Aber nun war der Weg frei!
Ich stürzte mich ins neue Abenteuer! Ich wollte künftig nicht nur wieder mehr Yoga und Achtsamkeit unterrichten, sondern das auch gleich online tun. Denn durch meinen Umzug von Bruchsal nach Bühl in 2021, um bei der Pflege meines Vaters helfen zu können, hatte ich alle Kunden und Kontakte verloren – und auch meinen Kursraum.
Und so begann direkt nach meinem letzten Arbeitstag im alten Job mein erster, kostenloser Pilotkurs zum Thema „innere Stimme„. Darin brachte ich all das Wissen, das ich in den letzten Jahrzehnten (!) zu den Themen Stressbewältigung, innere Führung durch Intuition, Achtsamkeit, Selbstregulation, Hochsensibilität und Kreativität gesammelt habe, zusammen.
Ich wünschte, ich hätte dieses Wissen und diese Skills schon vor 10-20 Jahren gehabt. Das hätte mir so manche Sinn-, Orientierungs- und Gesundheitskrise erspart! Und jetzt hoffe ich, dass mein Online-Angebot rund um Energiemanagement und gesunde Selbstführung für feinfühlige MacherInnen meinen TeilnehmerInnen hilft, ihren Weg in ihre wahre Power und Potenzialentfaltung zu finden!
Ich hoffe, dass mein erster Onlinekurs zum Thema Intuition meinen TeilnehmerInnen so viel Spaß gemacht hat wie mir! Das Feedback war jedenfalls sehr positiv und bestärkte mich, dass dieser neue Weg Potenzial hat. Es gibt dabei aber auch noch sehr viel zu lernen…
Steile Lernkurven – und ernüchternde Realitätschecks
Was darf man nicht alles lernen auf neuen Wegen! Auf Social Media posten, Videos filmen und editieren, Technikkram ohne Ende … und die wenig überraschende Erkenntnis, dass es mittlerweile so viele Menschen gibt, die ihre Botschaft und ihr Angebot in die große weite Onlinewelt tragen, dass es nicht leicht ist, Gehör zu finden. Insbesondere, wenn man sich nicht Effekt-heischend, sondern mit Tiefgang mit etwas auseinandersetzt.
Ich glaube daran, dass das geht. Ich habe aber deutlich gemerkt, dass es länger dauert, als manche Onlinecoaches versprechen. „Von null auf sechsstellig in einem Jahr“ – das mag es geben, es ist aber sicher nicht der Normalfall. Wichtiger ist es, eine solide Basis aufzubauen mit einem Angebot, das wirklich den Nerv der Menschen trifft. Und das auf ehrliche und konkrete Weise einen Schmerz stillt oder ein Problem löst oder jemandem hilft, einem wichtigen und relevanten Ziel näherzukommen …
Was mich irritiert hat in diesem Jahr, ist die Beobachtung, dass viele Coaches sich darauf spezialisieren, andere Menschen zu überzeugen, auch Coach zu werden. Dagegen ist per se natürlich nichts einzuwenden – wenn es eine sinnvolle und fundierte Ausbildung mit Zukunftsaussicht im jeweiligen Bereich ist. Teils scheint es mir aber eine Blase zu sein – oder eine Art Goldrausch.
Es ist jedenfalls keineswegs so, dass die Leute mir gleich die Bude eingerannt haben – sinn- und wertvolle Angebote hin oder her! Sicher hat sich auch der Markt stark geändert in den letzten Jahren – es gibt mehr Anbieter und darunter sind leider auch einige schwarze Schafe. Die Menschen sind vorsichtiger geworden, was ich gut verstehe. Außerdem ist die wirtschaftliche Lage nicht gerade blendend – viele Menschen außer mir haben in diesem Jahr ihren Job verloren oder bangen darum.
Und natürlich habe ich nur zarte erste Online-Schritte gemacht – auf kleinem Niveau. Denn ich habe – auch in diesem Jahr – den Großteil meiner Zeit mit anderem verbracht – etwa mit der Suche nach einem neuen Haupt-Job (das ändert sich in 2025 – siehe unten). Und sicher darf ich noch viel mehr darüber lernen, wie ich mein Kurs- und Mentoring-Angebot am besten aufbaue, präsentiere und teile…
Wenn Du schnell gehen willst, geh allein. Wenn Du weit gehen willst, mit anderen
Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich in diesem Jahr so viel lernen durfte. Und vor allem: Dass ich in meinen Lernkursen wunderbare Menschen kennengelernt habe, die den Weg mit mir gehen. Dass wir uns gegenseitig inspirieren und unterstützen. Ein besonderer Dank an dieser Stelle an meine zwei Mentorinnen, von denen ich in diesem Jahr viel lernen durfte, und die beide großartige Communities haben: Sigrun und Catherine Watkin.
Auf dieser Bühne sitzen 9 sehr erfolgreiche Online-Unternehmerinnen. Klar, Geld allein bedeutet nix. Aber diese Frauen bringen wertvolle Themen in die Welt – und neue Vorbilder! Let´s go, Ladies!
Vor allem Catherine Watkin hat mich mit ihrer feinen, authentischen und zugleich powervollen Art inspiriert und ich teile gerne auch hier, dass ich Teil ihrer Online-Community „Business from the Heart“ bin. Und es gibt viele weitere großartige Frauen, die mit Mut und Leidenschaft ihr Ding machen und ihr Wissen online teilen. Darunter etwa auch Judith Peters, die den „Jahresrück-Blog“ initiiert hat und mich und viele andere in die Kunst des Bloggens einweist.
Ich liebe diese Communities – von überwiegend Frauen – die mit großer Leidenschaft ihre Vision verfolgen, etwas Neues und Wertvolles in die Welt zu bringen, und es über das Onlinemedium mit Menschen weltweit zu teilen. Das zeigt Mut. Und Durchhaltevermögen. Und Kameradschaft. Ladies, we will change the world!
„Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst.“, schrieb der berühmte Märchenautor Hans Christian Andersen. Und er musste es ja wissen. Und so reisten meine Mum und ich Anfang Juni in seine Heimat, das schöne Kopenhagen, um die lang vermisste dänische Lebenskunst einmal wieder zu erleben.
Die Reise war das Geburtstagsgeschenk zu ihrem 75. (der zwar erst im September war, aber wir wollten meinen Resturlaub, die langen Nächte und wärmeren Temperaturen nutzen). Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter, der Unterkunft und überhaupt allem – aber Glück ist in Dänemark ja quasi inbegriffen. Kopenhagen ist die wahrscheinlich entspannendste Hauptstadt der Welt. Selbst im Fahrrad- und Auto-Gewusel bleiben alle freundlich, gelassen und geduldig. Und die Kunst des Hygge ist überall spürbar. In der liebevollen Gestaltung der Wohnungen, von Alltagsgegenständen, von öffentlichen Plätzen und des Essens.
Life is full of ups & downs. Wohl wahr! Besonders im Tivoli…Natürlich besuchten wir auch die kleine Seejungfrau – das Märchen dazu ist das wahrscheinlich traurigste von Hans Christian Andersen. Beim Anblick der Holden wurde mir wieder einmal klar: Man darf einfach nicht seine eigene, wahre Stimme opfern! Die Statue von Hans Christian Andersen gegenüber des Tivoli stimmte mich jedenfalls fröhlicher!
Wir hatten nach Kopenhagen noch ein paar Tage Nordseeinsel gebucht, für den Fall, dass die Großstadtreise uns auslaugt – aber tatsächlich kamen wir schon gut erholt und dank des leckeren Käsekuchens bei Bertels Salon und des leckeren Afternoon Tea bei Perch`s Tehandel mit ca. 2 Kilo mehr auf den Rippen an. Und ich mit der wahnwitzigen Idee, in der Zeit auf Sylt mal eben ein kleines Buch zum Thema Energiemanagement zu schreiben.
Und in der Zeit zwischen dem roten, dem grünen und dem weißen Kliff entstand so mein eBook „Energiemanagement im Job für Hochsensible“ – das die Basis meines Kompakt-Kurses „5-Tage-Energiebooster“ ist.
Ob ich von der guten Luft so beflügelt war?
Der Jobmarkt 2024: Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen
Der Juli markierte den Start meiner Arbeitslosigkeit. Und ziemlich schnell merkte ich: Alles ist anders als beim letzten Mal, als ich einen neuen Job suchte. Ich habe knapp 20 Jahre Erfahrung im Bereich Unternehmenskommunikation und im Laufe meiner Karriere einige hochkarätige Projekte und Themen kommunikativ begleitet. Ich betrachte mich mit Stolz als „Communications Specialist“. Der Arbeitsmarkt hat leider in Krisenzeiten weniger Interesse an Kommunikation – auch wenn es dann gerade besonders wichtig wäre. Vielleicht liegt es auch schon an KI als Arbeitsplatzkiller? Wobei ich voller Überzeugung und nach intensiver Auseinandersetzung damit sagen kann, dass keine KI gute PressereferentInnen ersetzen kann.
Ich fand jedenfalls nur relativ wenige Stellen, die von Aufgabengebiet und Standort her in Frage kamen. Die Rückmeldungen der Arbeitgeber waren teils „schleppend“ (von einigen habe ich auch nach 6 Monaten noch keine Rückmeldung). Ich hatte im letzten halben Jahr 4 Gespräche, die alle sehr angenehm und positiv waren. Aber es wurde leider trotzdem nichts daraus. Und in den letzten Monaten merkt man dem Arbeitsmarkt noch mehr an, dass die Krisenstimmung dort angekommen ist…
Heilpraktiker Psychotherapie: Mein langer Weg findet seinen Abschluss
Während ich fleissig Bewerbungen schrieb und Absagen kassierte, rückte im Herbst die Prüfung zur Heilpraktikerin Psychotherapie näher. Ich hatte noch eine Therapiefortbildung in Lösungsorientierter Kurzzeittherapie (SFBT: „Solution-focused brief therapy“ nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg) begonnen und jonglierte nun also 4 ziemlich große Bälle:
Meine Achtsamkeits- /“Energiemanagement“-Kurse online zu bringen
die Jobsuche voranzutreiben
besagte SFBT-Fortbildung
die Heilpraktiker-Prüfungsvorbereitung
Wenn ich ehrlich bin, hätte jedes dieser Themen für sich gereicht, um das Jahr nicht langweilig werden zu lassen. Aber inmitten all des Stresses, den ich durchaus hatte, spürte ich: Das ist Eu-Stress! Die Art von Herausforderung, die mich wachsen lässt und die mir Spaß macht, weil ich spüre, dass ich Neues und Wichtiges lerne!
Die Prüfung für Heilpraktiker Psychotherapie gilt als eine der schwersten außeruniversitären, mit sehr hoher Durchfallquote. Ich hatte jedenfalls großen Respekt davor – und natürlich ist mir auch wichtig, die Inhalte in Hinblick auf künftige KlientInnen und Klienten sicher zu beherrschen. Ich bin sehr dankbar und stolz, sowohl die schriftliche als auch die mündliche Überprüfung erfolgreich bestanden zu haben.
Nein, abergläubisch bin ich nicht. Aber dass meine Mutter, während am 27.11.24 meine mündliche Prüfung zur Heilpraktikerin Psychotherapie in Karlsruhe im Gesundheitsamt lief, draußen ein vierblättriges Kleeblatt fand, freute mich. Und noch mehr, dass ich bestanden habe! 🙂
Und damit stehen mir nun auch zusätzliche berufliche Möglichkeiten offen! Und wie es das Leben so an sich hat: Nur eine Woche nach dem Bestehen der mündlichen Prüfung erfuhr ich, dass ich die Möglichkeit habe, einen Gründungszuschuss der Arbeitsagentur für den Start einer Praxis zu beantragen. Die Deadline ist allerdings schon sehr bald und so sitze ich nun schon wieder intensiv über Büchern: Dieses Mal geht es ums Gründen und die Erstellung eines Businessplans!
Es wird also auch in den nächsten Monaten nicht langweilig werden…
„When nothing is certain, everything is possible“ – diese fundierte T-Shirt-Weisheit wäre ein gutes Motto für 2024 gewesen. Ich schätze mal, für 2025 passt sie auch noch!
Mein 2024-Fazit
Worauf bin ich 2024 stolz?
Ehrlich gesagt: Auf vieles! Etwa …
die Prüfung zur Heilpraktikerin Psychotherapie bestanden zu haben!
meinen Mut, Anfang des Jahres die Veränderung umarmt zu haben („was könnte am Jobverlust eine Chance sein?!“)
mein Think BIG: Ich habe mich getraut, online in die Sichtbarkeit zu geben und habe viel in mich selbst und meine Zukunft investiert (was mir angesichts des Jobverlusts nicht leicht fiel!)
meine Beharrlichkeit & meinen Fleiß: Ich habe soooo viel Neues gelernt und durchgezogen – etwa über Social Media, Onlinekurse, Videoediting, die Jobsuche in 2024, Wissen über Psychotherapie und lösungsfokussierte Kurzzeittherapie /SFBT – und vieles mehr!
stolz bin ich dabei auch auf mein „altes Ich“, das die Samen für all das gelegt hat – durch Ausrichtung auf persönliches Wachstum & aufs Positive! 💫
Was habe ich 2024 über mich selbst gelernt?
ich bekomme auch sehr große Ziele „gewuppt“ – auch mehrere: ich liebe Herausforderungen – und ich liebe Lernen!
freies Arbeiten liegt mir und macht sehr viel Spaß: ich liebe es, eigeninitiativ neue Dinge in die Welt zu bringen!
Social Media kann auch kreativ sein und Spaß machen!
ich neige noch immer dazu, mir zu viel Stress mit manchem zu machen. Aber ich gehe definitiv ganz anders damit und mit mir selbst um!
meine Intuition ist meine beste „Coachin“
Es sollte in die Jobbeschreibung für angehende SolopreneurInnen aufgenommen werden, dass sie in der Lage sein müssen, am langen Arm (Selfie-Stick) ein wackelfreies, scharfes und gutes Bild von sich zu machen. Und zu wissen, wo genau am eigenen Handy eigentlich die Kamera ist… 😉
Das habe ich 2024 zum ersten Mal gemacht
auf Instagram gepostet
einen Videokurs aufgenommen und editiert
mit einer Lerngruppe auf meine Heilpraktiker Psychotherapie-Prüfung gelernt (warum nur nicht früher?!)
mit dem Zug nach Kopenhagen gefahren (dank Bahn eine längere Reise als geplant) – und dort (neben vielen anderen Dingen) jeden Tag exzellenten Käsekuchen gegessen 😉
eine „Workation“ gemacht – nein, gleich zwei (beide Male auf Sylt)
ein eBook (zum Thema Energiemanagement) geschrieben
richtig viel in mich und Weiterbildung investiert!
Knödel mit Maronen als Weihnachtsessen gekocht
das Thema Gründen und Vollzeit-Solopreneurship als Option für 2025 ins Auge gefasst (das Gründungscoaching startet am 2.1.25!)
Welche wichtigen Lektionen hat mir 2024 mitgegeben?
Think BIG
Trust yourself
Health first
Meine Werte sind meine Leitsterne
Better done than perfect
There is no perfect timing
Community rocks!
Evergreen-Lektion: No mud – no lotus! Gilt auch für erfahrene Yoga-Praktizierende!
Wofür bin ich 2024 besonders dankbar?
Für meine innere Führung mit Intuition, Ambition & klarem Ruf – und für meine Gesundheit!
Für meine Familie und Freunde & deren Rat & Tat und Offenheit
Für mein altes Ich, das vor langer Zeit begann, den Weg zur Heilpraktikerin Psychotherapie einzuschlagen und trotz aller Herausforderungen und Umwege dranblieb
Das lasse ich im Jahr 2024 zurück und nehme es nicht mit in 2025!
Alles-oder-nichts-Denken
unklare Prios und Grenzen
meine „Angst“ vor Sichtbarkeit
Was kommt 2025? Ich nehme lieber den Leuchtturm statt die Kristallkugel! Meine innere Stimme überrascht mich aber immer wieder, was sie alles ansagt…
Mein Ausblick auf 2025
Da lugt es also nun schon ums Eck, das neue Jahr 2025. Wobei – das ist ein seltsames Bild. Die Zukunft kommt uns nicht entgegen, auch wenn die Zeit gefühlt rast. Wir sind es, die ihr entgegengehen. Und ankommen können wir immer nur im jeweiligen Moment. Dort liegt der Schlüssel zu allem, was folgt.
Was also soll folgen auf dieses Jahr 2024? Es war für mich, trotz – und vielleicht gerade DANK – des Veränderungs-Knalls am Jahresanfang, ein unglaublich intensives, bereicherndes und erfüllendes Jahr. Ein Anteil von mir, der großes Kino mag, bestellt gerade neues Popcorn und fragt: „Ob es wohl wieder so intensiv und spannend wird?“ Ein anderer, die Ambitionierte, ist schon ganz nervös: „Wie willst Du das noch toppen? Aber irgendeine Steigerung muss es geben, sonst wird es langweilig!“ „Warte mal – ein bisschen mehr Urlaub und Freizeit wären aber schon gut“, sagt der Hygge-Teil. Noch ein anderer, die Sorgentante, sagt kummervoll: „So positiv kann es ja nicht weitergehen. Und überhaupt: Ob das mit der Selbständigkeit in einer Wirtschaftskrise was wird…?“
Es gibt in mir viele „innere Stimmen“ – nicht nur die meiner Intuition… Vielleicht kennst Du das ja auch. Ich habe zum Glück gelernt, mich immer wieder in diesen einen und konstruktiven Kanal „einzutunen“ – und auch die anderen Anteile mit ihren Anliegen zu wertschätzen.
Offenheit für die Weisheit anderer schadet auch nicht:
Dass die Lage nicht optimal zum Gründen ist, hätten Sie die letzten 10-15 Jahre auch gesagt. Warum also nicht jetzt starten? (mein Steuerberater)
Die Zukunft – ungewiss sie ist. (Meister Yoda)
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! (griechischer Dichter Simonides von Keos)
Vieles haben wir nicht in der Hand. Einen Teil der Zukunft können wir gestalten. Meiner Erfahrung nach ist es sinnvoll, sich ehrlich zu fragen, was man braucht und was man sich wünscht und was man gestalten will. Und dann zu checken, was jetzt als nächstes „dran“ ist. Und dann mit Intention und langem Atem loszugehen.
Ich mache auch das mithilfe meiner Intuition – intuitives Planen, quasi. Und Entscheiden. Übrigens nicht nur zum Jahreswechsel, sondern auch unterjährig. Im Grunde täglich, bei kleinen wie großen Fragen.
Das Rezept lautet:
Entspannen bzw. Nervensystem regulieren, bis man sich sicher und ruhig in sich fühlt
Aufmerksamkeit nach innen lenken – etwa einige Zeit den Atem beobachten oder in einer Art Mini-Bodyscan den inneren Raum spüren
die Intuition kontaktieren – etwa indem man das innere Ja und Nein kalibriert
Tiefer gehen und dann einige Szenarien durchspielen und dabei innere Bilder, Stimme oder Gefühle aufsteigen lassen
reflektieren, verarbeiten und sichtbar machen – etwa durch Journaling, Sketch-Notes, Vision-Board
Ich schreibe meine Ideen fürs kommende Jahr gerne auf große Karten und lege sie dann in meinem Wohnzimmer aus. Dann schaue ich sie mir an, verschiebe sie oder nehme welche wieder heraus, bis sich das Gesamtbild „stimmig“ anfühlt.
Das war mein „intuitiver Plan“ für meine letzte Musikproduktion mit meinen selbst geschriebenen Songs. Bis zum Punkt „Aufnahmen vollenden“ hat es gut geklappt… (Warum es dann hing, erfährst Du unten).
Dieses Jahr finde ich diesen Prozess schwieriger als die Jahre zuvor. Ich weiß aus jahrelanger Erfahrung, wie man ein Jahr in einem äußerst anspruchsvollen und stressigen Job im Bereich Corporate Communications visioniert und plant – und dann noch das eine oder andere Passion-Projekt dazu. Doch das Terrain, das ich jetzt wahrscheinlich bald betrete – die Vollzeit-Selbständigkeit – ist für mich noch sehr neu. Ich habe wenig innere Referenzpunkte.
Heldeninnenreisen haben es so an sich, dass man sie schlecht planen kann. (Meine Intuition)
Umso wichtiger ist es für mich, meine Werte als Leitsterne zu haben und meine Achtsamkeits-Praxis zur Erdung und Lenkung meiner Energie nach innen!
Dennoch gibt es einige Themen, Projekte und Ziele, die ich schon jetzt klar sehen und benennen kann…
Welche Themen mir in 2025 wichtig sind
Rhythmus und Struktur: Nach dem Jahr des Aufbruchs in 2024 geht es 2025 nun um Strukturierung, Ordnung und gute Routinen. Und auch um Aufräumen und Entrümpeln!
Mut und Sichtbarkeit: Ob Du es glaubst oder nicht – ich bin introvertiert. Ich brauche Mut und Überwindung, um mich vor eine Kamera zu stellen und etwas zu erzählen. Im nächsten Jahr will ich üben, mich in das „Unbequeme hineinzulehnen“. Also, raus aus der Komfortzone (Schreiben) und öfters rein in die Wachstumszone – das Sprechen vor der Kamera. Oder auf der Bühne. (Letzteres ist auch ein Hinweis meiner Intuition, dass das dran ist. Ich bin gespannt!)
Kunst und Musik: Das kam 2024 (trotz einiger Highlights) insgesamt zu kurz. Vor allem will ich in 2025 wieder selbst mehr kreativ werden, vielleicht im Chor oder Orchester. Und auf jeden Fall mit meiner eigenen Musik – siehe unten! Aber auch Tanz und Malen wollen wieder mehr Raum…
Verantwortung: Im kommenden Jahr werde ich nicht nur eine weitere therapeutische Ausbildung sowie Supervision und Fortbildungen machen, sondern auch mein Erste-Hilfe-Wissen auffrischen.
Fokus auf wertebasierte Communities: Wir leben in herausfordenden Zeiten. Gemeinschaft ist umso wichtiger, ebenso wie lebenslanges Lernen. Wie wunderbar, wenn gemeinsame Werte, wohlwollender und unterstützender Austausch und Authentizität gelebt werden können! Anfang des Jahres sah ich in einer Visionsübung, wie ich Ende des Jahres 2024 mit einer kleinen Gruppe befreundeter Onlineunternehmerinnen auf das Jahr 2024 wertschätzend und dankbar zurückblicke. Und genau dieser Kreis hat sich gestern geschlossen: Ich traf mich online mit einer kleinen Gruppe von Female Entrepreneurs, die ich in einem Kursprogramm kennengelernt habe, und wir schauten gemeinsam auf das Jahr 2024 zurück und luden ein gutes Jahr 2025 ein…
Auf diese Abenteuer freue ich mich in 2025
Mein erstes offline Yoga-Retreat seit der Pandemie: noch ist nichts gebucht – ich hätte aber Lust, entweder mit Dr. Ronald Steiner, bei dem ich auch meine Yogalehrer-Ausbildung gemacht habe, zu üben. Oder im September nach Kreta zu fliegen, für 10 Tage Yoga und Kirtan-Singen mit Petros Haffenrichter und Freunden. Und /oder ein eigenes Retreat organisieren – für, von und mit sensiblen Unternehmerinnen. Mir schwebt eine Summer School mit Yoga, Meditation, Kreativität und tollen Mastermind-Sessions in einem schönen Retreat-Center vor. (Wenn Dich das anspricht, schreib mir gerne eine Mail!)
Meine dritte Workation: Ich bin in 2024 auf den Geschmack gekommen! Wer weiß – vielleicht wird es wieder Sylt? 🙂
Eine Reise nach UK: Dort war ich schon Ewigkeiten nicht mehr. Genauer gesagt: Seit 2012. Geht gar nicht! Ich habe dort studiert und bin so anglophil, dass ich auf Englisch Tagebuch und alle meine Songs schreibe und oft auch träume… Ein guter Anlass ist das halbjährliche Treffen der „Business from the Heart“- Community von Catherine Watkin.
Meine Mammut-Projekte für 2025
Beruf(ung): Die richtigen nächsten Schritte finden und gehen
Die große Frage ist aktuell, ob ich wirklich als Heilpraktikerin Psychotherapie in Vollzeit gründe – mit allem Zipp und Zapp wie einem Praxisraum, Abrechnungssoftware, usw. Natürlich freue ich mich darauf, und der Bedarf ist auch riesig. Nur hätte ich mir gerne ein wenig mehr Zeit zum Praxisaufbau gelassen. Und außerdem möchte ich ja auch mein Online-Angebot als Coachin weiter entwickeln und ausbauen! Nun, am 2.1.25 startet mein Gründungscoaching und bis Ende Januar darf ich entscheiden, ob ich diesen Weg so gehe – und dann gilt es, schnell alle Formalien der Gründung und des Gründungszuschusses über die Bühne zu bringen. Und dann das halbe Jahr Gründungszuschuss gut zu nutzen, um das Ganze erfolgreich ans Laufen zu bringen!
Natürlich ist noch viel zu klären und zu durchdenken und zu rechnen. Doch im Moment scheint alles darauf hinauszulaufen – und zwar mit Highspeed. Ich habe mich in diesem Jahr stark entwickelt und verändert – im Grunde (ungeplant rasant) beruflich neu erfunden! Und es passt für mich innerlich – trotz des großen Respekts, den ich vor dem Gründen habe! Denn ich möchte …
weitere fundierte und bereichernde Onlineangebote für sensible MacherInnen entwickeln, damit immer mehr feinfühlige Menschen in ihre wahre Kraft kommen.
diesen Blog weiter mit Leben füllen und schreibend andere Menschen inspirieren – und vielleicht auch noch einen YouTube-Kanal starten.
Und, ganz neu: Menschen auch bei tiefergehenden Themen und Problemen als Heilpraktikerin Psychotherapie begleiten – ganz klassisch offline und persönlich und hier vor Ort.
Musik: Mein 2. Album veröffentlichen
Meine Musik ist eine der Passionen, die in den letzten Jahren viel zu kurz kam! Ich habe 2018 begonnen, mein 2. Album mit selbst geschriebenen Songs aufzunehmen. Die Aufnahmen wurden Anfang 2022 vollendet – eigentlich. Ich wollte sie auf CD veröffentlichen – eigentlich. Ich nahm mehrere Anläufe, scheiterte aber am Albumtitel, am Grafikdesign, an Mangel an Netzwerk, und anderem. Und fand inmitten all der Turbulenzen, die seither privat und beruflich auftraten, nicht die Kraft und nötige Muße, es stimmig fortzuführen. Es sollte eine CD und mindestens ein Konzert zum Launch geben.
Der Witz dabei: Eigentlich habe ich vor Jahren nur deshalb angefangen, mich so intensiv mit dem Thema Onlinebusiness zu beschäftigen, weil ich nach der Veröffentlichung meiner ersten CD in 2015 Wege suchte, meine Musik hinaus in die Welt zu bringen.
Doch nun liegt auch meine 2. Albumproduktion seit Jahren nur auf meiner Festplatte bzw. meiner Musikwebsite, ohne dass ich dazu kam, etwas damit zu machen. 2025 markiert das 7. Jahr seit Beginn meines zweiten Musik-Projekts und es wird Zeit, dass meine Musik wieder lebendig wird und erklingt!
Mein Motto für 2025
Trust yourself!
Auch wenn ich noch nicht genau weiß, warum das wichtig ist… Meine Intuition hat das sehr klar kommuniziert! 😉
So kannst auch Du 2025 mit Deiner Intuition zusammenarbeiten
… und das Potenzial Deiner Feinfühligkeit nutzen und in die Welt bringen!
Was kannst Du von diesem Jahresrückblick für Dich mitnehmen? Wie kannst Du mehr Intuition in Deinen Alltag bringen – und warum solltest Du das überhaupt?
Aus meiner Sicht ist es eine absolute „Future Skill“ (Zukunftsfähigkeit), die Gabe Deiner Feinfühligkeit mit Deiner Leidenschaft zu verbinden – auch und gerade beruflich! Wenn Du gerne eine kreative, unternehmerische oder soziale Vision in die Welt bringen möchtest und Dein Potenzial ganz leben – sei es in einer Organisation oder als SolopreneurIn – gibt es meiner Erfahrung nach mehrere Schlüssel-Fähigkeiten, die Dir dabei den entscheidenden Energieboost verschaffen: Deine Intuition fürs Finden des nächsten stimmigen Schrittes auf Deiner HeldInnenreise, die Kultivierung von Achtsamkeit für Klarheit und Fokus und eine gewisse Kenntnis Deiner inneren „Schatzkarte“!
Ich nehme an, deshalb bist Du auch hier gelandet. („Neugier“, sagst Du? Nun, das ist einer der Wege, wie Deine Intuition mit Dir kommuniziert! 😉
Also, wie geht es konkret, Deine Intuition und anderen feinen Skills in 2025 gut zu nutzen?
Entweder, Du hast eh schon einen guten Draht. Dann geht es „nur“ darum, Dich im Alltag öfter daran zu erinnern, Deine innere Weisheit um Rat zu bitten. Inmitten des Trubels still zu werden und zu lauschen. Und dann Deiner Intuition zu vertrauen und zu folgen. Natürlich nicht blind – bei wichtigen Themen und Entscheidungen sollte man immer mehrfach hinspüren. Und selbstverständlich auch den Verstand als Berater nutzen. Tipp: Für regelmäßige Inspirationen melde Dich gerne für meinen Newsletter an!
Wenn Dein Zugang zu Deiner Intuition verschüttet ist oder Du gar nicht sicher bist, wie das gehen soll, dann kann ich Dir helfen, wieder in Kontakt mit ihr und Deinem wahren Selbst zu kommen. Tipp: Infos zu den verschiedenen Wegen dahin findest Du hier.
Und damit wünsche ich Dir ein gutes und erfülltes Jahr 2025, das Dich Schritt für Schritt Deinen Herzens-Zielen und -Wünschen näher bringt!
„Die Kraft für eine bessere Zukunft ist im gegenwärtigen Moment enthalten“ – sagt Eckart Tolle. Doch oft beginnt die Reise dahin damit, dass wir spüren, dass der bisherige Weg nicht mehr stimmt. Vielleicht ist es Dein Job, der Dich nicht mehr erfüllt. Oder das Gefühl, dass Du immer wieder an den gleichen Stolpersteinen hängenbleibst. Unter Deinem Potenzial bleibst. Das voll zu spüren und zuzugeben, ist sehr schmerzhaft – aber es birgt ein großes Veränderungspotenzial!
Die Heldenreise beginnt mit dem „MessAnger“
Vor rund 8 Jahren Jahren steckte ich inmitten eines Burnouts. Damals beschäftigte ich mich intensiv mit dem Gedanken der Heldenreise. Mich inspirierte – im Tal der Verzweiflung – die Grundidee, dass man aus solchen Krisen gestärkt herausgehen kann. Nur wie?! Bei meiner Suche nach Lösungen stieß ich auf ein spannendes Detail der Heldenreise, die immer mit dem Erscheinen des „Boten“ beginnt: Das Wort „MessAnger“ – Bote – setzt sich aus „mess“ (Chaos) und „anger“ (Wut) zusammen (…wenn man sich die kleine Rechtschreib-Freiheit nimmt, „Messenger“ auf „MessAnger“ umzudeuten 😉).
Jedenfalls ist es oft dieser innere Zustand von Unordnung und Frustration, der uns dazu ruft, innezuhalten und eine Entscheidung zu treffen: Gehen wir weiter wie bisher? Oder folgen wir dem Ruf, unseren eigenen Weg, unsere Heldenreise, zu beginnen?
Wichtig: Ich möchte mit dieser Geschichte Burnout nicht heroisieren! Ganz im Gegenteil: Ich wünsche mir, dass die Geschichte dich motiviert, einem solchen Verlauf entgegenzusteuern, indem du frühzeitig umdenkst. Ich habe durch viel Schmerz gelernt – und möchte für frühe Erkrankungs-Anzeichen sensibilisieren. Eine Heldinnenreise ist nicht weniger spannend und wertvoll, wenn es gelingt, ein solches Knock-Out zu vermeiden – es spricht vielmehr für Weisheit, Selbstliebe und Mut, einen neuen Weg zu beschreiten, bevor es soweit kommt.
Herzenswege sind nicht immer geradlinig …
Damals hörte ich also (endlich) diesen Ruf – und folgte ihm. Ich hatte zwar schon länger nebenberuflich Achtsamkeit und Yoga unterrichtet, doch hauptberuflich war ich auf noch auf dem alten Weg. Es war der Wendepunkt, als ich beschloss, dem Ruf zu folgen und insgesamt einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen.
Ich entschied mich damals, Heilpraktikerin für Psychotherapie zu werden. Es fühlte sich stimmig an und dem folgte ich, auch wenn der Weg dorthin alles andere als einfach war. Es waren eine Menge Mut, Geduld, Lernen, Beharrlichkeit sowie Umwege und Pausen notwendig.
Ich arbeitete mich aus dem Burnout heraus und in einen neuen Vollzeitjob ein, dann kam die Pandemie, mein Vater wurde schwer krank und ich zog in meine alte Heimat zurück, um bei meiner Familie zu sein. Kurzum: Ich verschob die Prüfung mehrfach, um nicht erneut im Burnout zu landen.
… wichtig ist, wer wir „unterwegs“ werden!
Trotz aller Herausforderungen verlor ich mein Ziel nie aus den Augen – und Ende November 2024 war es endlich so weit: Ich konnte meine Prüfung als „Heilpraktikerin für Psychotherapie“ ablegen und darf künftig Menschen auf ihrem Weg zurück zur psychischen Gesundheit und Resilienz begleiten.
Wichtig: Das werde ich im Rahmen von persönlichen Einzelgesprächen an meinem Wohnort tun – die Arbeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie ist also ein anderes Thema und ein anderes Setting als meine Online-Tätigkeit als Coach und Mentorin für ambitionierte und feinfühlige Menschen im beruflichen Kontext.
Welche Geschichte Deiner Heldenreise willst Du schreiben?
Ich teile die Geschichte hier und heute mit Dir, um Dich zu inspirieren, Deine eigenen großen Träume der beruflichen Weiterentwicklung und Veränderung anzugehen – insbesondere, wenn der „MessAnger“ immer wieder auftaucht! Es lohnt sich, anzufangen und dranzubleiben – auch wenn der Weg lang und steinig ist!
Wenn Du also im Job immer wieder das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt – dass Unzufriedenheit oder innere Konflikte Dich begleiten, dass Du stets unter Deinem Potenzial bleibst oder dauererschöpft bist – könnte das der Ruf Deines „MessAngers“ sein. Vielleicht stehst Du an der Schwelle, Deinen eigenen Weg (neu) zu wählen!
Denke daran: Es ist Dein Weg. Es ist Dein Tempo. Und so unangenehm er manchmal ist: Der „MessAnger“ – das Chaos und die Wut – ist nicht Dein Feind. Er ist Dein Wegweiser… Er taucht auf, um Dich zu erinnern, dass es Zeit ist, los- oder weiterzugehen.
Ich liebe Fragen! Sie sind einer der schnellsten Wege nach innen – sowohl bei uns selbst als auch bei anderen. Genauso wichtig wie das Fragen ist dabei natürlich das Lauschen. Heute möchte ich eine meiner Lieblingsfragen in diesem Raum vorstellen. Du brauchst nur etwas Neugier auf Dich selbst und die Bereitschaft, Deine spontane innere Antwort wahrzunehmen.
Was brauche ich jetzt?
Diese simple Frage ist für mich eine der wirklich „magischen“ Fragen!
Gerade wenn wir irgendwie festhängen oder völlig neben uns stehen oder einfach ein diffuses Gefühl der Orientierungslosigkeit empfinden, ist es oft die erste innere Antwort auf diese Frage, die uns wieder in Kontakt mit uns selbst und damit in den Fluss bringt.
Doch oft fällt es uns schwer, zuzugeben, dass wir überhaupt Bedürfnisse haben – geschweige denn, sie zu erfüllen! Besonders wenn wir für andere Menschen oder bestimmte Ergebnisse verantwortlich sind (oder uns fühlen).
Manchmal scheint es gar unmöglich, unsere Bedürfnisse – etwa nach Ruhe und Erholung – zu erfüllen. Nicht selten hoffen wir insgeheim aber auch darauf, dass uns jemand „sieht“ und für uns sorgt – oder zumindest die Erlaubnis gibt, uns um uns selbst zu kümmern. Dazu kommt: Für feinfühlige Menschen sind die Bedürfnisse von anderen oft so viel besser spürbar als die eigenen…
Umso wichtiger ist es, hin und wieder innezuhalten und uns einfach diese wunderbar schlichte Frage zu stellen:
Was brauchst Du gerade?
Es kann etwas Kleines sein wie „ein Glas Wasser“, „5 Minuten Pause“, „eine Dusche und ein Essen“ oder „1-2 Nackenentspannungsübungen“. Wenn es irgendwie geht, erfülle Dir dieses Bedürfnis. Nimm es genauso ernst wie ein Bedürfnis eines anderen!
Vielleicht steigt aus Deinem Inneren auch Größeres auf: „Ein neuer Job“, „ein Sabbatical“ oder ähnliches und Du hast erstmal keine Ahnung, ob und wie das erfüllbar sein kann. Verzweifle daran nicht, sondern freue Dich, dass es sich gezeigt hat.
Schreib oder mal es auf, platziere es am besten auch als Thema sichtbar in Deiner Wohnung. Und dann lausche immer wieder in Dich hinein, was Du heute und genau jetzt brauchst, um dem – und Dir selbst! – näher zu kommen.
Viel Freude beim Ausprobieren!
Übrigens: Die Frage wirkt natürlich auch in Beziehungen magisch…
Viele von uns kennen die Herausforderungen der Feinfühligkeit im Job – sei es Reizüberflutung, ein Gefühl des Nicht-wirklich-Passens oder die Schwierigkeit, klare Grenzen zu setzen. Doch heute lass uns mal auf die Stärken schauen, die hochsensible Menschen haben und diese wertschätzen! Denn „Ja“ zu sagen zur Feinfühligkeit ist der erste Schritt, um sie wirklich als Werkzeug und Instrument für unsere Herzensthemen nutzen zu können!
Typische Stärken feinfühliger Menschen
1. Empathie: Hochsensible Menschen besitzen eine tiefe Empathie, die es ihnen ermöglicht, Teamkollegen, Kunden oder Klienten emotional genau dort abzuholen, wo sie stehen. Diese Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen und ihre Bedürfnisse zu erkennen, ist unschätzbar wertvoll – und in jedem Beruf nützlich!
2. Vernetztes Denken: Feinfühlige nehmen mehr und intensiver wahr – und denken vernetzt. Das macht sie zu kreativen Problemlösern, die oft ungewöhnliche und innovative Lösungsansätze auch für komplexe Herausforderungen finden. Sie haben ein Auge für Details und Zusammenhänge, die anderen entgehen, und tragen so oft dazu bei, Projekte und Prozesse auf ein neues Level zu bringen.
3. Intuition: Hochsensible Menschen verfügen oft über einen ausgeprägten „7. Sinn“, der ihnen hilft, Situationen schnell zu erfassen und zu navigieren. Diese „innere Führung“ ist eine wundervolle Ressource, die hilft, den richtigen Zeitpunkt für Entscheidungen zu erkennen und einen individuell stimmigen Weg zu finden.
4. Werte-Radar: Feinfühlige haben ein tiefes Gespür für Integrität und Authentizität und bringen diese Werteorientierung in den Arbeitsalltag ein. Das kann das Arbeitsklima und die Zusammenarbeit sehr positiv beeinflussen! Ihre tief verankerten Werte lassen sie auch mit viel Herz, Verantwortungsgefühl und Hingabe arbeiten.
Es gibt viele weitere Stärken, die oft mit Feinfühligkeit einhergehen: Etwa eine starke kreative und künstlerische Seite, Sprach- und Kommunikationsbegabung, vielseitige Interessen und eine große Gestaltungs- und Visionskraft!
Ich hoffe, Du erkennst Dich in einigen dieser Stärken wieder und erfreust Dich daran. Denn manchmal schauen wir ja nur auf die Schattenseiten und übersehen glatt unsere Ressourcen oder Potenziale. Dabei tragen Hochsensible so viel in sich, was für sie und andere zu einem erfüllten Berufsleben beitragen kann!
Eine Anregung, falls Du gerne Tagebuch schreibst: Schreib mal in Deinen eigenen Worten auf, was die Geschenke Deiner Feinfühligkeit für Dich selbst und andere sind! Und dann feiere sie! 🌟
Du bist völlig einzigartig – kein anderer Mensch hat die gleichen Erfahrungen und Perspektive auf die Welt wie Du! Zugleich gibt es gewisse Herausforderungen im Arbeitsleben, die Du als feinfühliger Mensch wahrscheinlich mit vielen anderen gemeinsam hast:
Reizüberflutung Feinfühlige nehmen mehr Sinneseindrücke auf beziehungsweise filtern sie im Gehirn weniger stark aus. Das führt oft zur Reizüberflutung. Ob durch Geräusche, Gerüche oder visuelle Ablenkungen – viele hochsensible Menschen kämpfen damit im Arbeitsleben sehr: Großraumbüros, Meetings oder die Kantine lassen sich kaum vermeiden. Und dann noch den ganzen Tag vor dem Bildschirm! Von flackernden Lampen mal ganz zu schweigen… Die vielen Eindrücke müssen verarbeitet werden, was allerdings in unserer schnell getakteten Arbeitswelt schwer ist. Die Folge: Viele Feinfühlige haben Konzentrationsprobleme und sind nach der Arbeit oft „fix und alle“: Es fehlt ihnen jegliche Energie, sich dann noch aufzuraffen und für einen gesunden Ausgleich durch Entspannung, Sport, soziale Aktivitäten oder Kreatives zu sorgen. Auf Dauer kann die Reizüberflutung in tiefe Erschöpfungszustände führen.
Viel Empathie und wenig Gefühl für eigene Grenzen Feinfühligkeit äußert sich oft auch in einer feinen Schwingungsfähigkeit mit den Emotionen, Stimmungen und Erwartungen anderer. Oft sind die Gefühle anderer sogar klarer zu spüren als die eigenen! Zumindest beeinflussen sie die Innenwelt von Hochsensiblen oft stark. Denn sich innerlich abzugrenzen fällt vielen schwer – ebenso wie auch das explizite, äußerliche Abgrenzen durch ein klares „Nein“. So landen allzu viele Aufgaben, Bedürfnisse und Sorgen bei empathischen und zugleich verantwortungsbereiten Menschen. Viele Hochsensible sind so auf Hilfsbereitschaft und Mitgefühl gepolt, dass sie eigene Bedürfnisse gewohnheitsmäßig übergehen und ihre Selbstfürsorge vernachlässigen. Auch eigene Ziele und Wünsche kommen dabei zu kurz, was dann nicht selten zum „Fleissiges Bienchen“-Dasein im Job führt – statt zur verdienten Wertschätzung.
„Feeling lost“-Syndrom Hochsensible haben durch ihre auf Offenheit eingestellten Sinneskanäle oft auch sehr viele Ideen und Interessen. Im Meer der Möglichkeiten lernen die meisten von uns aber nicht zu schwimmen, zumal viele Jobs auch nicht auf Vielfalt ausgelegt sind. Und so haben Hochsensible oft Schwierigkeiten, ihre vielen Talente und Ideen sinnvoll ein- oder voranzubringen. Die Ideenvielfalt führt nicht selten auch zur internen Reizüberflutung. Und dann kommt es – gerne auch in Kombination mit hohen Ansprüchen an die eigene Arbeit und einem Hang zu Perfektionismus – zum Verlust von Fokus, unproduktivem Multitasking oder Prokrastination… Der innere Kritiker schürt dann erhebliche Selbstzweifel und das führt zu weiterem Stress und Druck von innen und mündet oft in Selbstmisstrauen und Desorientierung.
Fehlender Sinn & Erfüllung Ein genaues Gefühl für Stimmigkeit oder Unstimmigkeit haben viele Feinfühlige auch in Hinblick auf Werte. Wenn etwas nicht kongruent oder authentisch ist, empfinden sie das intensiv und als großen inneren Konflikt. Viele haben auch eine tiefe Sehnsucht, ihre Potenziale wirksam einzubringen und tragen eine soziale oder kreative Vision in sich. Doch vor lauter Hamsterrad und Fokus auf andere oder die Arbeit kommt die Erfüllung dieser Herzenswünsche meist zu kurz. Viele Hochsensible sind daher tief frustriert, fühlen sich irgendwie vom Leben abgeschnitten und haben das Gefühl, dass es ihrem Leben an Tiefe, Wirksamkeit und Sinn mangelt. Oft übersehen sie dabei, welchen wertvollen Beitrag ihre empathische und feinfühlige Ader doch leistet und fühlen sich unverstanden, einsam und wirkungslos…
Hast Du Dich in einem oder mehreren dieser Themen erkannt? Falls ja: Das hilft zwar noch nicht aus der Patsche, ist aber immerhin schon eine hilfreiche innere Standortbestimmung. Und es kann gut tun zu wissen: „Ich bin nicht allein mit meinen Erfahrungen.“
Auf einmal hatte ich dieses komische Gefühl. Die sympathisch klingende Anruferin am anderen Ende der Leitung erzählte mir aufgewühlt, wie sie mit einem Produkt meines damaligen Arbeitgebers eine schlechte Erfahrung gemacht hatte – das sei ihr als langjähriger Kundin ja noch nie passiert! Ob sie eine Ersatzlieferung bekommen könne? In meiner Rolle als Pressereferentin war Kundenservice für mich natürlich eine Top-Prio. Aber mein Bauchgefühl sagte mir, dass hier etwas nicht stimmte. Ich suchte den Namen der Anruferin im CRM – und tatsächlich: Sie hatte sich vor einem Jahr schon einmal bei einer anderen Kollegin mit gleichem Anliegen gemeldet und versuchte mit der Masche offensichtlich, immer wieder kostenlose Nachlieferungen eines hochwertigen Produkts zu bekommen…
Gehört Intuition in den Berufskontext? Unbedingt!
Das obige Beispiel ist nur eines von vielen, bei denen mein Bauchgefühl bzw. meine innere Stimme mir einen wichtigen Hinweis gegeben hat… Oft geht es sogar um wesentlich weitreichendere Dinge und Entscheidungen von großer persönlicher Tragweite, wenn unsere Intuition sich meldet. Auch und gerade im Berufsalltag ist sie also ein wichtiges und mächtiges Werkzeug, besonders für hochsensible Menschen (HSP).
Die Intuition ergänzt unseren Verstand als eine Art des ganzheitlichen und vernetzten Denkens, das auch Zugriff auf unbewusste Erfahrungen und Wissen hat. Sie hilft uns, komplexe Situationen schnell zu erfassen, Entscheidungen zu treffen, die sich für uns „stimmig“ anfühlen und sie zeigt kreative Lösungen auf, wenn logisches Denken an Grenzen stößt. In einer Welt voller Unsicherheiten – und das ist auch die moderne Arbeitswelt – kann unsere Intuition eine Art innerer Kompass sein.
Warum Feinfühlige oft eine besonders feine Intuition haben Hochsensible Menschen nehmen mehr Details wahr, seien es Stimmungen, Körpersprache oder subtile Veränderungen im Umfeld. Dieses „Mehr“ an Information bleibt oft unbewusst, fließt aber in intuitive Entscheidungen ein. Die Kunst liegt darin, uns von diesem „Mehr“ an Informationen nicht überflutet zu fühlen, sondern diese Informationsquelle bei Bedarf gezielt anzuzapfen!
Die Intuition kontaktieren: Wie geht das – und kann ich ihr trauen? Es ist gut zu wissen, wie man sich gezielt in einen sicheren inneren Raum versetzen kann – auch mit offenen Augen und im oft hektischen und wuseligen Büroumfeld. Es gibt wunderbare Übungen, die dabei hilfreich sind – etwa die Übungen „der innere Raum“, „Das innere Ja und Nein“ und verschiedene weitere Achtsamkeits-, Atem- und Intuitionsübungen.
Der kürzeste Weg ist, auf das berühmte „Bauchgefühl“ zu achten. Doch Vorsicht: Es liegt zwar oft, aber nicht immer richtig, hat manchmal auch Angst oder sogar Vorurteile und sollte daher immer mit dem Verstand in Einklang gebracht werden. Es geht um Integration! Da wir aber im beruflichen Kontext daran gewöhnt sind, mehr auf den Verstand zu hören, wird allerdings eher das Bauchgefühl vernachlässigt. Daher wage ich pauschal zu sagen: Höre öfters darauf! Vielleicht hast Du es ja auch schon einmal übergangen und später gemerkt, wie treffend dieses Signal Deiner Intuition war?
In welchen Situationen ist die Intuition im Job hilfreich?
Kreative Prozesse: Intuition öffnet den Raum für neue Ideen und Lösungen, die auf rein logischem Weg nicht zugänglich sind.
Zwischenmenschliches: Vielleicht spürst Du früh, wenn in Deinem Team Konflikte schwelen? Dann ist Deine Intuition am Werk – und sie kann Dir auch helfen, solche Konflikte zu klären!
Entscheidungen: Falsch oder richtig, zusagen oder absagen? In komplexen Situationen mit unvollständigen Infos kann Intuition die Lücke schließen.
Strategien: Sie hilft Dir, Visionen zu entwickeln, die nicht nur durchdacht, sondern stimmig und nachhaltig sind. Und vor allem: Die zu Deinen Bedürfnissen, Zielen & Wünschen passen!
Kurzum: Deine Intuition ist eine geniale innere Karriere-Coachin! Und wir alle tragen diese „Innere Stimme“ in uns! – Feinfühlige Menschen meiner Erfahrung nach ganz besonders. Wir dürfen lernen, ihr wieder mehr zu vertrauen und ihr Potenzial zu nutzen!
Wo könntest Du Deine Intuition bewusst in Deinen Job-Alltag integrieren? Wo könnte sie Dir helfen, Dich auf Deinen authentischen Weg zu führen und Entscheidungen zu treffen, die Dich stärken?
Auf einmal hatte ich dieses komische Gefühl. Die sympathisch klingende Anruferin am anderen Ende der Leitung erzählte mir aufgewühlt, wie sie mit einem Produkt meines damaligen Arbeitgebers eine schlechte Erfahrung gemacht hatte – das sei ihr als langjähriger Kundin ja noch nie passiert! Ob sie eine Ersatzlieferung bekommen könne? In meiner Rolle als Pressereferentin war Kundenservice für mich natürlich eine Top-Prio. Aber mein Bauchgefühl sagte mir, dass hier etwas nicht stimmte. Ich suchte den Namen der Anruferin im CRM – und tatsächlich: Sie hatte sich vor einem Jahr schon einmal bei einer anderen Kollegin mit gleichem Anliegen gemeldet und versuchte mit der Masche offensichtlich, immer wieder kostenlose Nachlieferungen eines hochwertigen Produkts zu bekommen…
Gehört Intuition in den Berufskontext? Unbedingt!
Das obige Beispiel ist nur eines von vielen, bei denen mein Bauchgefühl bzw. meine innere Stimme mir einen wichtigen Hinweis gegeben hat… Oft geht es sogar um wesentlich weitreichendere Dinge und Entscheidungen von großer persönlicher Tragweite, wenn unsere Intuition sich meldet. Auch und gerade im Berufsalltag ist sie also ein wichtiges und mächtiges Werkzeug, besonders für hochsensible Menschen (HSP).
Die Intuition ergänzt unseren Verstand als eine Art des ganzheitlichen und vernetzten Denkens, das auch Zugriff auf unbewusste Erfahrungen und Wissen hat. Sie hilft uns, komplexe Situationen schnell zu erfassen, Entscheidungen zu treffen, die sich für uns „stimmig“ anfühlen und sie zeigt kreative Lösungen auf, wenn logisches Denken an Grenzen stößt. In einer Welt voller Unsicherheiten – und das ist auch die moderne Arbeitswelt – kann unsere Intuition eine Art innerer Kompass sein.
Warum Feinfühlige oft eine besonders feine Intuition haben Hochsensible Menschen nehmen mehr Details wahr, seien es Stimmungen, Körpersprache oder subtile Veränderungen im Umfeld. Dieses „Mehr“ an Information bleibt oft unbewusst, fließt aber in intuitive Entscheidungen ein. Die Kunst liegt darin, uns von diesem „Mehr“ an Informationen nicht überflutet zu fühlen, sondern diese Informationsquelle bei Bedarf gezielt anzuzapfen!
Die Intuition kontaktieren: Wie geht das – und kann ich ihr trauen? Es ist gut zu wissen, wie man sich gezielt in einen sicheren inneren Raum versetzen kann – auch mit offenen Augen und im oft hektischen und wuseligen Büroumfeld. Es gibt wunderbare Übungen, die dabei hilfreich sind – etwa die Übungen „der innere Raum“, „Das innere Ja und Nein“ und verschiedene weitere Achtsamkeits-, Atem- und Intuitionsübungen.
Der kürzeste Weg ist, auf das berühmte „Bauchgefühl“ zu achten. Doch Vorsicht: Es liegt zwar oft, aber nicht immer richtig, hat manchmal auch Angst oder sogar Vorurteile und sollte daher immer mit dem Verstand in Einklang gebracht werden. Es geht um Integration! Da wir aber im beruflichen Kontext daran gewöhnt sind, mehr auf den Verstand zu hören, wird allerdings eher das Bauchgefühl vernachlässigt. Daher wage ich pauschal zu sagen: Höre öfters darauf! Vielleicht hast Du es ja auch schon einmal übergangen und später gemerkt, wie treffend dieses Signal Deiner Intuition war?
In welchen Situationen ist die Intuition im Job hilfreich?
Kreative Prozesse: Intuition öffnet den Raum für neue Ideen und Lösungen, die auf rein logischem Weg nicht zugänglich sind.
Zwischenmenschliches: Vielleicht spürst Du früh, wenn in Deinem Team Konflikte schwelen? Dann ist Deine Intuition am Werk – und sie kann Dir auch helfen, solche Konflikte zu klären!
Entscheidungen: Falsch oder richtig, zusagen oder absagen? In komplexen Situationen mit unvollständigen Infos kann Intuition die Lücke schließen.
Strategien: Sie hilft Dir, Visionen zu entwickeln, die nicht nur durchdacht, sondern stimmig und nachhaltig sind. Und vor allem: Die zu Deinen Bedürfnissen, Zielen & Wünschen passen!
Kurzum: Deine Intuition ist eine geniale innere Karriere-Coachin! Und wir alle tragen diese „Innere Stimme“ in uns! – Feinfühlige Menschen meiner Erfahrung nach ganz besonders. Wir dürfen lernen, ihr wieder mehr zu vertrauen und ihr Potenzial zu nutzen!
Wo könntest Du Deine Intuition bewusst in Deinen Job-Alltag integrieren? Wo könnte sie Dir helfen, Dich auf Deinen authentischen Weg zu führen und Entscheidungen zu treffen, die Dich stärken?