Yoga heisst „Das Zur-Ruhe-Bringen der Bewegungen des Geistes“.
Es geht um Konzentration und Bewusstwerdung – unter anderem mit Hilfe von Körper- und Atemübungen.

Der Atem steht immer im Mittelpunkt, auch bei den Körperübungen. Denn über den Atem sind wir im Moment verankert und er ist ein sehr genauer Anzeiger des Zustands unseres Geistes und des Körpers.

Auch beim Yoga ist das Ziel nicht Entspannung, sondern ein näherer Kontakt mit dem Leben, wie es gerade jetzt ist. 
Das heisst, es geht auch um das Erlernen eines achtsamen und fürsorglichen Umgangs mit sich selbst, mitsamt der eigenen (derzeitigen) Grenzen!

Es gibt sehr viele Varianten von Yoga, auch von Yogaübungen.
Ich habe inzwischen 2 Wege kennenlernen dürfen, die sich gegenseitig wunderbar ergänzen und bereichern:

Hatha Yoga als Achtsamkeits-Yoga
Mit sehr sanften Bewegungen, die über längere Zeit hinweg wiederholt werden, spürt man mit Hilfe des Atems immer feiner in seinen Körper hinein. Als Körperübung ist diese Art von Yoga sehr subtil, aber zugleich wunderbar lockernd, weitend und entspannend. Auch körperlich stark beeinträchtigte Menschen können diese Übungen machen. Das Schöne ist: Es gibt kein Falsch und kein Richtig. Es kommt nur auf das innere Erleben im Moment an und das Beobachten aller Vorgänge im Körper und im Geist.

Ashtanga-Yoga 
Dies ist eine sehr dynamische Variante des Hatha-Yoga. Aber auch hier geht es um die Fokussierung des Geistes. Ashtanga Yoga bietet eine sehr klare Struktur durch Übungsreihen, belebt den Körper intensiv und ist eine immer neue Herausforderung.